Mone's Blog











Umbruch von Dauergrünlandflächen

Seit dem 22.10.2009 gilt in Niedersachsen ein Umbruchverbot für Dauergrünlandflächen. Die Dauergrünlanderhaltungsverordnung sieht ein Antragsverfahren vor, wenn ein Antragsteller von Direktzahlungen dennoch eine Dauergrünlandfläche umbrechen möchte.

Bevor ein Umbruch vorgenommen wird, ist mittels des Antragsvordruckes “Antrag Umbruch” ein schriftlicher Antrag bei der zuständigen Bewilligungsstelle der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu stellen.

Grundsätzlich hat der Antragsteller eine gleichgroße Ackerfläche neu als Dauergrünland anzusäen/umzuwidmen (Ersatzfläche). Die Ersatzfläche kann auch von einem anderen Antragsteller bewirtschaftet werden. Handelt es sich bei der Ersatzfläche um eine Pachtfläche bzw. um eine betriebsfremde Fläche ist der Bewilligungsstelle ebenfalls der ausgefüllte Vordruck ” EnverständniserklärungDGUmbruch” vorzulegen. Der Eigentümer bzw. der Bewirtschafter der Ersatzfläche haben damit Ihr schriftliches Einverständnis zu erteilen.   Weitere Fragen in diesem Zusammenhang beantworten Ihnen selbstverständlich die Mitarbeiter der zuständigen Bewilligungsstellen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Original Artikel: LWK Niedersachsen



Düngung: Sperrfrist für Gülle endet am 31. Januar

Gesetz regelt Ausbringung stickstoffhaltiger Dünger


Gülleausbringung



Ab Anfang Februar können Landwirte wieder ihre Gülle auf Acker- und Grünlandflächen ausbringen. Am 31. Januar endet die durch die Düngeverordnung festgelegte Sperrfrist für die Ausbringung von stickstoffhaltigen Düngemitteln. Der Gesetzgeber hat diese Pause verordnet, da die Vegetation in den Wintermonaten ruht und kaum Nährstoffe aufnimmt.

Nach diesem Termin ist die Düngung dem Bedarf der Pflanzen anzupassen, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung. Dazu sind Düngezeitpunkt und Düngermenge so zu wählen, dass die Nährstoffe möglichst vollständig von den Pflanzen aufgenommen werden. Der Boden muss dabei aufnahmefähig sein. Bei geschlossener Schneedecke oder dauerhaft gefrorenem Boden dürfen Gülle und andere Düngemittel nicht ausgebracht werden.

Betroffen von der Sperrfrist sind neben der Gülle auch Jauche, Gärreste aus Biogasanlagen, Geflügelkot, Mineraldünger sowie viele Klärschlämme. Diese Dünger dürfen auf Ackerland vom 1. November bis 31. Januar und auf Grünland vom 15. November bis 31. Januar nicht ausgebracht werden. Verstöße gegen diese Vorschrift gelten als Ordnungswidrigkeit und werden mit Bußgeldern geahndet.

Die Landwirtschaftskammer konnte eine Vorverlegung der Sperrfrist genehmigen, wenn das dem Boden- und Gewässerschutz diente. Die Länge der Sperrfrist blieb davon unberührt, eine Verkürzung war nicht möglich. Wer eine solche Genehmigung erhalten hat, darf auf aufnahmefähigen Böden bereits vor dem 1. Februar Gülle ausbringen.

Ausgenommen von der Sperrfrist ist Stallmist. Dessen Stickstoff ist organisch gebunden und kann nicht ausgewaschen werden. Erst bei höheren Temperaturen, wenn auch die Natur wieder erwacht, wird er in eine pflanzenverfügbare Form umgewandelt und von der Vegetation aufgenommen.


Original Artikel:  LWK Niedersachsen



Die schönsten Bullen kommen aus dem Landkreis

Hermann Maack wird mit Bulle “Sammy” Bundessieger

Berlin/Lübberstedt

Hermann Maack vom Schüttenhof in Lübberstedt ist mit Welsh-Black-Bulle “Sammy” Bundessieger in Berlin geworden.

Damit hatte der Lübberstedter Gastwirt und Rinderzüchter selbst in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet. Nach seinem Erfolg vor vier Jahren mit “Lemming” gelang ihm jetzt der Sieg mit Superbulle “Sammy” bei der Bundesschau in Berlin.

In dem Wettbewerb, der am Sonnabend im Rahmen der 75. Grünen Woche stattfand, überzeugte der fünfjährige und 1200 Kilogramm schwere “Sammy” die kritischen Augen der Jury auf ganzer Linie und verwies die Konkurrenz auf die Plätze.HAN-Redakteur Carsten Weede war bei der Siegerehrung dabei.

“Hermann Maack sitzt auf Wolke sieben, so ein Double ist für einen Züchter das absolut Größte. Damit ist endgültig klar die schönsten Bullen Deutschlands kommen aus dem Landkreis Harburg”, meldete er gestern in seinem telefonischen Statement aus Berlin.

Der 63jährige Maack ist, bei der noch bis zum nächsten Sonntag dauernden Messe, auch am Gemeischaftsstand Schüttenhof und Naturpark Lüneburger Heide als Tourismuswerber für den Landkreis Harburg aktiv im Einsatz, hinzu kommen tägliche Schauauftritte mit seinem Bullen in der Tierschauhalle.

Original Artikel: HAN

Herzlichen Glückwunsch! :)



Bundestkartellamt veröffentlicht Zwischenbericht:

Bundeskartellamt PDF



{31. Dezember 2009}   Happy new Year… :)



{20. Dezember 2009}   …MERRY X-MAS! :)



{15. Dezember 2009}   DAS ist genau MEINS! :)



{13. Dezember 2009}   The best Club-Mix ever! :)



Gastgeber:
Art:
Party – Disko/Party
Netzwerk:
Weltweit
Beginn:
Samstag, 26. Dezember 2009 um 21:00
Ende:
Sonntag, 27. Dezember 2009 um 06:00
Ort:
Filmstudios Bendestorf
Straße:
Poststraße 4
Stadt/Ort:
Bendestorf, Germany

Nie zuvor waren die nach dem 2 Weltkrieg errichteten historischen Filmstudios die Spielstätte einer öffentlichen Party.

Größer und höher als die Buchholzer Schüha und die Burg Seevetal wirken diese alten Hallen einfach nur gigantisch.

Musikalisch unterstützen die DJs Santa (Chris) Crown und DJ Small diese einmalige Atmosphäre mit treibenden House-Beats und alt-bekannten Partyhymnen zum Mitsingen.

Der Eintritt für alle über 30-Jährigen ist die ganze Nacht umsonst.

Bringt also gerne Eure Eltern mit :-) , damit sie vielleicht auch sehen, was Ihr sehen werdet.

Wer weiß, ob es hier noch einmal eine Party geben wird.

Eine aufwendige Lichtinszenierung aus über 14m Höhe wird Euch in Kombination mit himmlischen Kaltgetränken das Bewusstsein erweitern.

Diese sind im übrigen ab 21.30h für eine komplette Stunde völlig umsonst.

Genießt sie,
genießt Euch,
genießt diese einzigartige Location und
genießt den Abschluss eines bisher einmalig intensiven Weihnachtsfestes.

Ich genieße es irgendwie jetzt schon, wenn ich es mir vorstelle und Euch davon erzähle….

Der Weihnachtsmann :-) ))))

Originalbeitrag : Team 412 bei Facebook




Unbekannte Person gibt sich als Kammermitarbeiterin aus

Pressemitteilung vom 09.12.2009

Die am 1. Dezember 2009 an Landwirte ausgezahlte Betriebsprämie weckt allem Anschein nach das Interesse von Trickbetrügern. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtet von einem Fall, bei dem sich eine Person telefonisch als Mitarbeiterin der zuständigen Bewilligungsstelle ausgegeben hat. Die Anruferin gab vor, dass der Antrag des angerufenen Landwirts fehlerhaft sei und er zu viel Geld erhalten habe. Damit das Problem schnell, unbürokratisch und ohne Strafabzug (Sanktionen) behoben werden könne, solle die Betriebsprämie schnellstmöglich vollständig auf ein von der Anruferin genanntes Konto überwiesen werden. Der korrekte Betrag würde in Kürze zurück überwiesen.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen rät dringend davon ab, in einem solchen oder ähnlichen Fall Geld zu überweisen! Sie weist darauf hin, dass Rückforderungen ausschließlich in Form eines schriftlichen Bescheides erfolgen. An Landwirte, die telefonisch zur Rückzahlung ihrer Betriebsprämie aufgefordert werden, ergeht die Bitte, zum Schein auf den Anruf einzugehen und alles Wichtige, besonders Namen und Bankverbindung, zu notieren und umgehend der Landwirtschaftskammer und/oder der Polizei mitzuteilen.

Sollte eine Überweisung bereits veranlasst worden sein, ist sofort Kontakt mit der Bank aufzunehmen, um den Transfer – falls noch möglich – zu stoppen. Die Bank kann außerdem prüfen, ob das Konto des Empfängers mit Hinweis auf Betrugsverdacht gesperrt werden kann.

Hintergrundinformation: Seit dem 1. September 2009 werden bei Überweisungen nur noch die Kontonummer und die Bankleitzahl geprüft. Der Name des Empfängers wird nicht mehr abgeglichen. Eine Überweisung mit Empfänger „Landwirtschaftskammer” würde also trotzdem auf dem Konto des Trickbetrügers ankommen. Bei selbst veranlassten Überweisungen ist ein Zurückholen des Geldes grundsätzlich nicht möglich, es sei denn, der falsche Adressat stimmt zu. Wenn der Transfer an die Empfängerbank noch nicht erfolgt ist, kann unter Umständen die Transaktion noch gestoppt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Empfängerkonto zu sperren. Hierzu muss man sich sofort mit seinem Verdacht auf Trickbetrug bei seiner Bank melden.

Originalartikel: LWK Niedersachsen



{3. Dezember 2009}   Wie im richtigen Leben…

…Mike Hansen! =)



{1. Dezember 2009}   ;)))



{30. November 2009}  



Bauern zunehmend auf den Barrikaden – Landvolkverband verhandelt

 

Bisher werden 70 Cent pro verbautem Quadratmeter geboten – ohne “Eilzuschlag”.

Von Carsten Weede

Buchholz.Das bisher größte Bauvorhaben in der Geschichte des Landkreises Harburg sorgt auch für große Aufregung: Der geplante Bau der Norddeutschen Erdgasleitung (NEL), die mit einem Rohrdurchmesser von 1,40 Meter auf einer Länge von 80 Kilometern von Tespe bis Heidenau quer durch den Landkreis Harburg verlaufen soll, stößt bei vielen Landwirten auf massive Ablehnung.

“Viele Landwirte sorgen sich um ihre Betriebsentwicklung. Sie befürchten, dass neue Bauprojekte im Bereich der Trasse in Zukunft ebenso ausgeschlossen sind wie betriebliche Erweiterungen”, sagt Ernst Stinshoff von der Landwirtschaftlichen Unternehmensberatung Harburg (LUH) in Buchholz. Wo die Trasse verläuft, wäre beispielsweise der Bau von Biogas- und Windkraftanlagen oder Ställen unmöglich. Auch beim Tiefpflügen oder in Spargelanlagen drohten Beeinträchtigungen durch dieErdgasleitung. “Die Landwirte verlangen zu Recht, dass sie für dauerhafte Nutzungsbeschränkungen im Bereich der Trasse ebenso angemessen entschädigt werden wie für Bodenschäden, die beim Bau entstehen”, sagt Agrar-Ingenieur Stinshoff.

Über eine solche “angemessene” Entschädigung verhandelt der Landvolkverband im Auftrag der bäuerlichen Grundeigentümer mit dem Energieversorger E.on Ruhrgas. E.on will die neue Erdgasleitung quer durch den Norden verlegen – von Stralsund bis ins Ruhrgebiet. In Niedersachsen verläuft die Trasse auf einer Länge von 193,5 Kilometer durch die Landkreise Harburg, Lüneburg, Rotenburg, Verden und Diepholz. Betroffenen sind Hunderte von Landwirten, deren Grund und Boden für den Leitungsbau benötigt wird.

“Viele Grundeigentümer lehnen den Bau der Leitung ab”, sagt der Stellvertretende Geschäftsführer des Landvolkverbandes in Buchholz, Werner Maß. “Wir vertreten die Interessen der Grundeigentümer und nicht die des Gaskonzerns”, reagiert Maß auf öffentliche Beschwerden des Energieversorgers über mangelnde Kooperationsbereitschaft des Landvolkverbandes.

Eine Gasleitung derartigen Ausmaßes werde bleibende Schäden am Grundstück verursachen, die die Bewirtschaftung, die Ertragsfähigkeit und den Wert des Grundstückes dauerhaft erheblich beeinträchtigen. “Wir brauchen eine sichere vertragliche Regelung für Folgeschäden”, betont Maß.

E.on biete bisher einen Euro pro Quadratmeter an – darin enthalten sei bereits ein “Eilzuschlag” von 30 Cent, den Bauern erhalten, die die Verträge kurzfristig unterschreiben. Bei einer Arbeitsbreite von zehn Metern kann ein Bauer rein rechnerisch von 1000 Euro Entschädigung ausgehen, wenn die Gasleitung auf einer Länge von 100 Metern über seinen Boden verläuft.

Original Artikel: HAN



{25. November 2009}   Happy Birthday Baby…. ;)

…so have a happy birthday baby, may all your dreams come true, the way mine have with you.
This special day i’d like to say i wish you every happiness, i hope you’re feelin’ fine, now you’ll have a real good time
and i wish you happy birthday baby mine…. ;)



Madrid – Zehntausende von Bauern aus ganz Spanien haben für höhere Agrarpreise demonstriert.

Massenprotest von spanischen BauernNach Angaben des staatlichen Rundfunks RNE nahmen an der Kundgebung, der größten Bauerndemonstration seit Jahrzehnten in Spanien, mehr als 100.000 Landwirte teil. Die Demonstranten protestierten am Samstag in Madrid dagegen, dass ein großer Teil der Betriebe aufgrund der derzeitigen Agrarpreise nicht mehr rentabel arbeiten könne.

Zu der Kundgebung unter dem Motto «Für gerechte Preise» hatten die großen spanischen Bauernverbände und mehr als 3.000 Genossenschaften aufgerufen. Die Organisatoren betonten, die Agrarpolitik der EU treibe die spanischen Landwirte in den Ruin. Die Ausgaben der Bauern für Maschinen, Dünger und Saatgut seien in den vergangenen Jahren kräftig gestiegen. Dagegen seien die Erzeugerpreise gesunken, die die Landwirte für Produkte wie Milch, Getreide, Zitrusfrüchte, Weintrauben oder Öl erhielten.

Am Freitag hatten bereits Zehntausende von spanischen Bauern in einer landesweiten Protestaktion die Arbeit niedergelegt, sich auf Dorfplätzen versammelt und mit ihren Traktoren Landstraßen blockiert. (dpa)

Original Artikel: Proplanta



Schwer verletzte Gänse einfach totgeknüppelt

Immer mehr grausige Details zum Lebendrupf-Skandal in dem Wistedter Gänsemastbetrieb Schwerk werden bekannt. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Betriebes berichtet der Harburger Rundschau, was er dort erlebt hat.

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Foto: VIER PFOTEN/R&D

Wistedt/Königsmoor. Jan (Name der Redaktion bekannt) erzählt: “Den Gänsen auf der Farm wurden die Federn an den Rupfmaschinen bei lebendigem Leib vom Körper gerissen. Bei dieser Prozedur wurden den Gänsen auch ganze Hautfetzen vom Leib gerissen. Danach setzten die Rupfer die Tiere wieder auf die Weiden. Schwer verletzte Gänse wurden Tage später einfach totgeknüppelt. Und diese Prozedur ist jedes Jahr wiederholt worden.”

Seit Tierschützer von “Vier Pfoten” die tierquälerischen Praktiken in dem Betrieb der Familie Schwerk im Juli aufgedeckt hatten, ermittelt die Stader Staatsanwaltschaft wegen Tierquälerei. Staatsanwalt Kai Thomas Breas: “Vor etwa zwei Wochen haben wir dort eine Durchsuchung durchgeführt und dabei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, das wir jetzt auswerten.” Zum aktuellen Stand der Untersuchungen will Breas nichts sagen – aus ermittlungstaktischen Gründen.

Jan erzählt von den brutalen Praktiken, die in dem zweitgrößten Gänsemastbetrieb Deutschlands jahrelang an der Tagesordnung waren. Mehrere Jahre arbeitete er bei den Schwerks und hatte Einblick in die meisten Betriebsbereiche. Er selbst habe sich immer geweigert, bei dem Lebendrupf mitzumachen, habe ihn aber mehrfach beobachtet, so Jan. “Wenn Ende Juni die Legeperiode der Zuchtgänse zu Ende war, wurden die vier Rupfmaschinen auf die Wagen geladen und zu den Weiden gefahren. Vier bis fünf Kollegen wurden zum Rupfen abgestellt. Der Auftrag kam immer vom Vorarbeiter”, und der habe seine Anweisungen aus dem Büro von Seniorchef Manfred Schwerk und seinen beiden Söhnen Manfred und Rudolf bekommen. Jan: “50 bis 100 Gänse wurden in ein Gatter getrieben. Zwei Männer standen dann im Gehege und haben die Gänse einzeln hinaus gereicht. Die Rupfer haben die Tiere dann von hinten an den Flügeln gegriffen und mit der Brust an die rotierenden Scheiben der Rupfmaschinen gedrückt. Manchen Gänsen wurden dabei die Knochen gebrochen. Die Tiere haben laut geschrien. Dieses Schreien war furchtbar. Das habe ich heute noch in den Ohren. Anschließend warfen die Rupfer die völlig benommenen Tiere zurück auf die Weide. Wenn wir später fütterten, sahen wir die teilweise schwer verletzten Tiere auf dem Boden sitzen. Das Rupfen auf den Weiden war von den Feldwegen aus gut zu sehen.” Der Lebendrupf sei nicht nur im Betrieb, sondern im ganzen Ort bekannt gewesen.

Das Rupfen aller Tiere habe etwa drei Wochen gedauert. Die Maschinen seien auch in den Betriebshallen eingesetzt worden. Jan: “Die in Säcken eingesammelten Daunen wurden dann in den Bruträumen zwei Wochen lang getrocknet, bevor sie ausgeliefert werden konnten.” Wusste er, dass diese Praxis gegen das Tierschutzgesetz verstößt? Jan: “Logisch. Aber wir alle hatten Angst davor, unsere Arbeit zu verlieren. Deswegen hat niemand von uns etwas gesagt.” Wer konnte, habe sich vor dem Rupfen gedrückt. Bis zu 1,8 Tonnen Federn seien so jedes Jahr bei rund 15 000 gerupften Tieren zusammengekommen. Mit dem Lkw seien die getrockneten Daunen nach Süddeutschland transportiert worden, er selbst sei einmal mitgefahren. Etwa 20 bis 30 Euro bringe ein Kilo Gänsedaunen ein – bis zu 50 000 Euro pro Lkw-Ladung.

Im Sommer rechtfertigte Manfred Schwerk gegenüber dem von den Tierschützern eingeschalteten Kreisveterinäramt den Lebendrupf mit einer “einmaligen medizinischen Maßnahme”, die männlichen Tiere hätten an einem Befall gelitten. Der Landkreis Harburg schaltete die Staatsanwaltschaft Stade ein. Das Veterinäramt des Kreises war in diesem Zusammenhang wegen angeblich zu lascher Kontrollen in dem Betrieb in die Kritik geraten. Auch Betriebskontrollen durch das Kreisveterinäramt hat Jan nach eigenen Angaben zweimal miterlebt. Plötzlich habe es geheißen, in wenigen Tagen finde eine Kontrolle statt. “Mit einem Mal war großes Putzen angesagt”, erzählt Jan. “Das war wie bei der Bundeswehr zum Spindappell. Bei der Kontrolle sind die Tierärzte dann über den Hof gegangen und haben kurz mal in die Hallen geschaut, dann verschwanden alle zusammen im Büro.” Jan und seine Kollegen hätten die Anweisung erhalten, “im Hintergrund zu bleiben und die Klappe zu halten, während die Tierärzte auf der Farm waren”, sagt er. Was auf diesem Hof mit den Tieren geschehen sei, sei unmenschlich gewesen.


Ortiginal Artikel: Hamburger Abendblatt



Grünlandmilchprogramm problematisch

 

BERLIN. Mehr Probleme als erwartet bereitet offenbar die Umsetzung des im Koalitionsvertrag von Union und FDP beschlossenen „Grünlandmilchprogramms“, für das der Bund in den kommenden beiden Jahren insgesamt 500 Mio Euro bereitstellen will. Die Überlegungen im Bundeslandwirtschaftsministerium laufen darauf hinaus, das Programm aus mehreren Komponenten aufzubauen. Gedacht wird dem Vernehmen nach an eine Flächenprämie für Dauergrünland, eine Kuhprämie sowie eine weitere Anhebung des Bundeszuschusses zur Landwirtschaftlichen Unfallversicherung (LUV). Für eine Grünlandprämie könnten 2010 und 2011 einem Modell zufolge jeweils 111 Mio Euro bereitgestellt werden. Damit würde die zusätzliche Prämie etwa 40 Euro/ha Dauergrünland betragen. Für die Kuhprämie beläuft sich der Mittelansatz in den beiden Jahren auf jeweils 82,5 Mio Euro. Heraus kämen dabei 20 Euro pro Tier.
Den Bundeszuschuss zur LUV will die Koalition in den nächsten beiden Jahren ohnehin um insgesamt 200 Mio Euro aufstocken. Hinzu könnten aus dem Grünlandmilchprogramm noch einmal 100 Mio Euro im nächsten und 13 Mio Euro im übernächsten Jahr kommen. Während die Erhöhung der LUV-Bundesmittel über das Haushaltsgesetz 2010 vergleichsweise geräuschlos zu machen wären, muss für die anderen Zahlungen eine Rechtsgrundlage in Form eines Geldleistungsgesetzes geschaffen werden. Ziel ist es, dass die Grünland- und die Kuhprämie möglichst bis Februar 2010 ausgezahlt werden. Ob dies gelingt, scheint allerdings alles andere als sicher.

Originalartikel: Land&Forst


“Schweinegrippe”, ein irreführender Begriff – Kein Hinweis auf Übertragung durch Schweinefleisch

“Schweinegrippe” – über dieses Wort ärgern sich – viele. Zwar hat sich dieser Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt. Doch die Bezeichnung ist irreführend. Die “Neue Grippe” ist keine Tierseuche.

Laborreagenzgläser

Bei der “Neuen Grippe” handelt es sich um eine Humaninfektion, die von Mensch zu Mensch weiter gegeben werden kann, beispielsweise durch Niesen, Husten oder Händeschütteln.Verbraucher können ohne Sorgen vor der “Neuen Grippe” zum Schweinefleisch und den daraus hergestellten Produkten greifen. Es besteht kein Ansteckungsrisiko durch den Verzehr dieser Erzeugnisse.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Bezeichnung “Influenza A/H1N1 für die Grippe festgelegt. Die EU und das Robert-Koch-Institut in Berlin sprechen von der “Neuen Grippe”.


Lebensmittel und Neue Grippe
Nach Angaben des Bundesinstitutes für Risikobewertungen (BfR) ist bislang kein Fall bekannt, in dem sich ein Mensch über Lebensmittel mit dem Influenza A/H1N1-Virus infiziert hat. Dennoch sollten Verbraucher bei der Zubereitung von Lebensmittel immer auf bestimmte Hygiene-Maßnahmen achten: Beispielsweise sollte bei der Zubereitung von Fleisch eine Kerntemperatur von mindestens 70 Grad Celsius, die mindestens 2 Minuten lang einwirkt, eingehalten werden. Das schützt vor Erkrankungen, die durch Mikroorganismen übertragen werden.

Weitere Informationen:

  • Informationen zur Schweinegrippe beim Tier und zur Übertragung des Virus vom Tier auf den Menschen finden Sie auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts: www.fli.bund.de
  • Informationen über den aktuellen Stand der Verbreitung der Influenza A/H1N1 finden Sie auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts und der Weltgesundheitsorganisation: sowie
    Informationen zur Übertragung des Influenza A/H1N1-Virus zwischen Menschen finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts: www.rki.bund.de
  • Im Merkblatt „Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt“ hat das BfR weitere Hygiene-Tipps zusammengefasst
  • Schweinegrippe: Aktuelle Zahlen und Daten, Ärzte-Zeitung online


{1. November 2009}   Rübenfahren…

…M.A.N-Feeling!

Und ich bin schon wieder viel zu spät dran!

Aber wer will sich schon wieder mit einer grünen Oma-Decke zudecken – also warten, bis meine Decke trocken ist – oh wei… das gibt Ärger, wenn uns deshalb die anderen Rübenkutscher “überrunden”! :D <– Männer, kein Verständnis für die wirklich wichtigen Dinge… =)

Viell. sollte ich mich auch besser mit eBay beschäftigen – dann hast du weniger Stress…, Schatzi! ;o


Fahre jetzt los… ;)







et cetera