Mone's Blog











Viel Lärm um Freigabe von Verpackungsgrößen:

Milch muss wieder einmal als Beispiel herhalten


9. April ‘09


Am Ostersamstag werden zahlreiche Verpackungsgrößen freigegeben: Milchwirtschaftlich sind davon nur Konsummilchverpackungen betroffen. Bereits im Juni 2007 hatte das Europäische Parlament einer Richtlinie zugestimmt, mit der die bisherigen Bestimmungen zur Festlegung von Verpackungsgrößen dereguliert und vereinfacht werden sollen. Die neue Richtlinie sieht die Freigabe der Nennfüllmengen für Erzeugnisse in Fertigverpackungen vor. Die bisherigen, aus den siebziger Jahren stammenden Vorschriften, enthielten noch Verpackungsgrößen für eine Vielzahl von Produkten – von Anstrichfarben über Fischstäbchen bis zur Zahnpasta. Nach der Neuregelung, mit der drei Richtlinien zu einer Einzigen zusammengefasst werden, gibt es verbindlich festgelegte EU-Verpackungsgrößen nur noch für Wein, Sekt und Spirituosen. Die Milchwirtschaft ist von der Neuerung nur im Bereich Konsummilch betroffen, da die verbindlichen Packungsgrößen für andere Milchprodukte bereits im Jahr 2000 abgeschafft wurden. Seitdem hat es bekanntlich keine Flut neuer Verpackungsgrößen gegeben. In zahlreichen Veröffentlichungen wird aktuell der Eindruck erweckt als sei damit zu rechnen, dass Milchpackungen jetzt verkleinert würden und der Kunde vermeintlich eine „Mogelpackung“ (dick und fett in den Überschriften!) kaufen könnte. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN) sieht es als unverantwortlich und irreführend an, die Milch als ohnehin äußerst preiswert im Handel angebotenes Produkt, jetzt auch noch mit ungerechtfertigten Vermutungen zu belegen. Wer diese Formulierungen in Zusammenhang mit Milchprodukten wählt, disqualifiziert sich als Kenner der Handelsszene. Als ob es so einfach und preiswert wäre, mal eben ein „Massenprodukt“ in anderen Einheiten abzufüllen und zu verkaufen. Völlig außer Acht gelassen werden dabei Betrachtungen hinsichtlich der aufwändigen Umstellung der Abfülleinrichtungen, kostenintensive Umstellung der Verpackungen, und nicht zu vergessen, die Listungskosten beim Handel. Die LVN würde sich einen verantwortungsbewussteren Umgang mit der Milch in zahlreichen Veröffentlichungen wünschen. LVN



Aale, Aale! – 300 Jahre Hamburger Fischmarkt: Eine Erfolgsgeschichte von der Waterkant

Sonntäglicher Handel auf dem Hamburger Fischmarkt. © NDR/Christoph Finn, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR/Christoph Finn"

Marktschreier im Morgengrauen, Livemusik mit Katerfrühstück in der Fischauktionshalle und Kiezbummler nach durchzechter Nacht – das ist der Hamburger Fischmarkt: die Sonntagsattraktion an der Elbe.
Der Hamburger Fischmarkt – im Jahr 2003 feierte er seinen 300. Geburtstag. Bis zu 100.000 Frühaufsteher und Nachtschwärmer kommen jede Woche zum Staunen, Tanzen oder Kaufen. Schon vor Sonnenaufgang beginnen die 700 Marktleute mit dem Handel von Fisch, Bananen, Blumen und vielem mehr.

Seit 1703 handeln die Fischer von Altona mit ihren fangfrischen Fischen. Damals erlaubte der Magistrat den Fischern, ihre Ware noch vor dem sonntäglichen Kirchgang zu verkaufen – ein großer Vorteil gegenüber der Hamburger Konkurrenz. Heutzutage ist das Elbufer um den Fischmarkt auch in der Woche voller Leben. Die Deutschlandzentrale von Greenpeace, Szene-Restaurants, aber auch die urige Haifisch-Bar oder eine Seemannsmission haben entlang der Großen Elbstraße ihren Platz. Hier treffen letzte Originale auf dynamische Jungunternehmer inmitten historischer und moderner Architektur.



{11. April 2009}   Fussball-Kuh

…immer wieder zum Lachen! :D



et cetera