…to fancy…! 
R O C K U N T E R E I C H E N S P E Z I A L

An diesem Abend spielen 2 Top – Bands im Wechsel.
Die Gruppe Roxham spielte im Mai 09 schon einmal bei uns und brachte den Saal zum Kochen. Das war schon vom Feinsten!
Infos zur Band findet ihr unter www.roxham.de
Survival spielt hauptsächlich Rockmusik aus vergangenen Zeiten. Auch hier heißt es anschnallen. Geht ruhig mal auf deren Homepage und hört euch einige Stücke an.
Infos unter www.survival-rock.de


//

„Rock unter Eichen“ findet immer am 2. Mittwoch im Monat ab 20.00 Uhr in „Wentzien´s Hofscheune“ in 21244 Buchholz – Trelde, Trelder Dorfstr.2 (hinter dem Gasthaus) statt! Im Sommer und bei gutem Wetter Open air und wirklich unter Eichen.
Die Bands kommen mittlerweile aus ganz Norddeutschland zu uns. Sie spielen live und ohne Zeitvorgabe. Jede Band entscheidet für sich, wie lange sie am Abend spielen möchte, aber keine Angst vor 23.30 Uhr hat noch keine aufgehört. Die Musiker nehmen keine Gagen und wir auch keinen Eintritt. Uns allen geht es um gute selbstgemachte Musik und gute Laune! An den Abenden geht ein „Spendentopf“ für die jeweilige Band herum und jeder kann selbst entscheiden, ob und wie viel ihm die Musik wert war.
Wer wann und was spielt, seht ihr auf der Seite Termine.
Ich würde mich freuen, wenn ich euer Interesse geweckt habe und ihr beim nächsten Mal dabei seit.
Neue Bands sind jederzeit willkommen!
…
Termine 2009: |
||||||||||||||
|
|
||||||||||||||
Sa. 08. Aug.2009 Stoppelfeldrennen Dibbersen |
||||||||||||||
|
|
||||||||||||||
Sa. 15. Aug.2009 Stoppelfeldrennen Wistedt |
||||||||||||||
|
|
||||||||||||||
Sa. 22. Aug.2009 Stoppelfeldrennen Tostedt |
||||||||||||||
|
|
||||||||||||||
Sa. 29. Aug. 2009 Stoppelfeldrennen Königsmoor |
||||||||||||||
|
|
||||||||||||||
Sa. 5.Sept.2009 Stoppelfeldrennen Wümme |
||||||||||||||
….rein in den „Grünmann“ und los zum Raps dreschen – das Wetter muss genutzt werden!
Bis später…, sofern es nicht bis nachts dauert!:)
Rupf-Skandal: Muss Mastbetrieb EU-Subventionen zurückzahlen?
27. Juli 2009, 11:47 Uhr
Nach dem illegalen Rupfen von 1300 lebendigen Gänsen mit Maschinen muss ein Mastbetrieb aus Wistedt mit der Rückzahlung von EU-Subventionen rechnen. Tierschuetzer beklagen illegales Federrupfen bei lebenden Gaensen.

Eine Gans mit gerupfter Brust vom Hof der niedersaechsischen Firma Schwerk.
Wistedt. Nach dem illegalen Rupfen von 1300 lebendigen Gänsen mit Maschinen muss ein Mastbetrieb aus Wistedt mit der Rückzahlung von EU-Subventionen rechnen. Darüber werde entschieden, wenn die Staatsanwaltschaft Stade ihre Ermittlungen abgeschlossen habe, sagte ein Sprecherin des niedersächsischen Agrarministeriums am Montag in Hannover. Es seien auch Kürzungen der EU-Gelder in den nächsten Jahren denkbar. Gegen einen der Eigentümer wurde ein Tierhalteverbot verhängt. Die Stader Ermittler rechnen nach eigenen Angaben nicht vor Herbst mit Ergebnissen. Die Tierquälerei kann mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden.
Original Artikel: Hamburger Abendblatt
Das über die Frage, ob Herr Schwerk Subventionen zurückzahlen muss, überhaupt noch diskutiert wird… 0.0
Hof schließen, die Tier weg und die Rückzahlung der Subventionen – könnten sie dann von mir aus gern mit dem Erlös der Hofstelle verrechnen!
Ich erinnere mich, dass vor Jahren schon anderweitige Gerüchte um diesen Betrieb kursierten – und bei den jetzigen Tatsachen passiert immer noch nichts!?
Webcam im Kuhstall – Kuhalltag rund um die Uhr Seit Januar 2006 können Sie rund um die Uhr zuschauen, wie Kühe ihren Tag – und ihre Nacht – verbringen, was der Landwirt im Kuhstall alles zu tun hat, und mit etwas Glück auch eine Kälbergeburt mit erleben.
Wo kommt die Milch her? Wie leben Kühe in einem modernen Stall? Wir lassen Sie tief blicken. Schauen Sie doch mal herein!
Die Familie Bäumler im bayerischen Vohenstrauß hat sich bereit erklärt, eine Kamera in ihrem Stall anbringen zu lassen, die Einblicke in den Alltag im Kuhstall gewährt.
Das wird garantiert DIE 80er-Party des Jahres 2009!
Das dürfen Sie nicht verpassen! Direkt unterhalb des welthöchsten Gyro-Drop-Towers „Scream“.
Das große Hit-Radio Antenne 80er Open-Air 2009
Samstag, 5. September
im Heide-Park Resort in Soltau
Einlass 16 Uhr / Beginn 17.30 Uhr
Für nur 23 Euro heißt es dann wieder: „Gemeinsam Gänsehaut erleben“! Das große 80er Open-Air 2009 von Hit-Radio Antenne Niedersachsen!
Jetzt Tickets im Hit-Radio Antenne Online-Shop, im Vorverkauf der Heide-Park-Service-Hotline unter 01805-919101 (14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, ggf. abw. Mobilfunktarif) oder bei Block Musik bestellen!
Fischer Boel: Keine Schlachtprämie |
| 22.07.2009 | |
Die EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel hat sich gegen eine Schlachtprämie für Milchkühe ausgesprochen. Auf der Vorstellung der EU-Analyse zum Milchmarkt erteilte Fischer Boel damit den Befürwortern einer Schlachtprämie für Kühe eine Absage.
Die EU habe dafür erstens kein Geld, zweitens sei es sehr schwierig den Steuerzahlern zu erklären, warum gesunde Kühe geschlachtet würden und drittens hätte die Maßnahme auch negative Auswirkungen auf die Rindfleischmärkte. Der deutsche Bauernverband hatte eine Schlachtung von ca. 1,5 Mio. Kühen EU-weit befürwortet, um den Milchmarkt zu entlasten.
Auch am geplanten Quotenausstieg 2015 gebe es nichts mehr zu ändern, betonte Fischer Boel.
In der aktuellen Krise setzt die Kommission weiter auf Instrumente wie Interventionsankäufe, Beihilfen für die private Lagerhaltung sowie Ausfuhrerstattungen. Weiter sollen die Direktzahlungen an die Landwirte früher (ab dem 16. Oktober) erfolgen.
Veränderungen bei der Saldierung sollen frühestens ab dem kommenden Milchwirtschaftsjahr möglich werden. Weiter will die EU es sich zur Aufgabe machen, die Angebotsseite, besonders die Milcherzeuger, gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel zu stärken.
1,5 Mio. Kühe zum Schlachter |
| 22.07.2009 | |

Der Deutsche Bauernverband (DBV) befürwortet eine Massenschlachtung von Kühen, um die Krise am Milchmarkt zu beheben.
Wenn europaweit etwa eineinhalb Millionen Kühe geschlachtet würden, hätte man eine rasche Drosselung des Angebots an Milch, erklärte gestern Helmut Born, Generalsekretär des DBV in Berlin.
Wenn es gleichzeitig gelinge, die Nachfrage zu beleben, könnte das die Trendwende bei den Milchpreisen einleiten, so Born weiter.
Zusätzlich zum Schlachtpreis von derzeit ca. 800 Euro sollte die EU jedem Bauern zusätzlich 400 bis 500 Euro pro geschlachteter Kuh zahlen. „Bei eineinhalb Millionen Kühen würde das maximal 750 Millionen Euro kosten“, sagte der Generalsekretär. Das Geld solle aus bislang nicht genutzten EU-Agrarmitteln kommen.
Bei seinem Vorstoß stützt sich der Bauernverband auf eine Analyse zur Lage am europäischen Milchmarkt, die EU-Kommissarin Mariann Fischer-Boel heute vorstellen will. In dem zehnseitigen Papier steht als kleiner Vermerk: „Der direkteste Weg, um das Angebot auf dem Milchmarkt zu reduzieren, besteht in einer Reduzierung der Zahl der Kühe.“ Ob das allerdings so kommt ist fraglich. Denn selbst die EU zweifelt daran: Es sei schwierig zu begründen, warum man das Geld der Steuerzahler für eine solche Maßnahme ausgeben wolle, die nicht dem Tierschutz entspreche.
Demnach sollen Milchbauern finanziell unterstützt werden, wenn sie in den Vorruhestand gehen oder ihren Betrieb umstellen wollen und deshalb ihre Milchkühe zum Schlachter bringen. Laut Born soll das Geld aus bislang nicht genutzten EU-Agrarmitteln kommen. Benötigt würden einmalig zwischen 400 und 600 Millionen Euro.
An diesem Mittwoch will die EU-Kommission eine Marktanalyse zum Milchmarkt vorlegen. Darin ist laut Born der Vorschlag enthalten, die Zahl der Milchkühe europaweit zu reduzieren. Der Bauernverband sei bislang gegen solche Maßnahmen gewesen, sagte Born. Er sprach von einer «Ausnahmesituation»: «Auch wir sind überrascht worden von der Heftigkeit der Finanz- und Wirtschaftskrise und deren Folgen in die Märkte hinein», erklärte er. Nach dem aktuellen Konjunkturbarometer des Verbandes bewerten die deutschen Bauern ihre gegenwärtige wirtschaftliche Lage deutlich schlechter als noch im Frühjahr dieses Jahres. Vor allem die Stimmung unter den Milchbauern ist wegen der niedrigen Milchpreise auf einem Tiefpunkt angekommen.
Born erklärte, Deutschlands Milchbauern produzierten in einem hohen Maße für den Export. Jedoch hätten vor allem die Staaten der früheren Sowjetunion und die Öl exportierenden Schwellenländer ihre Milchimporte drastisch eingeschränkt. Wenn kurzfristig die Zahl der Milchkühe sinke, könne Druck vom Milchmarkt genommen werden. Laut Born gibt es europaweit etwa 30 Millionen Milchkühe. Würden etwa eineinhalb Millionen Tiere geschlachtet und gleichzeitig Maßnahmen zur Belebung der Milchnachfrage ergriffen, müsse es «den Kick geben, um aus dem tiefen Tal wieder herauszukommen», sagte der Generalsekretär.
Laut Born könnten pro Kuh, die vom Markt verschwindet, rund 500 Euro gezahlt werden. Hinzu kommt der Betrag, den der Landwirt vom Schlachter bekommt. Er betrage gegenwärtig 800 bis 900 Euro pro Kuh.
Wenn sich die Situation auf dem Milchmarkt kurzfristig nicht ändere, käme es laut Born wahrscheinlich zu einem «echten Milchbauernsterben». Bereits heute gäben europaweit jährlich zwischen drei bis vier Prozent der Milcherzeuger auf. Dies reiche aber nicht aus, um die Situation zu entspannen. Im bundesweiten Durchschnitt bekommen die Milchbauern nach Verbandsangaben derzeit etwa 22 Cent pro Liter Milch.
Original Artikel: Land & Forst
Bauern blockieren Kreisverkehr – aus Spaß |
| 21.07.2009 | |
Original Artikel: topagrar online
Nein, es war kein Protest von Landwirten gegen die miserablen Preise am Markt. Dass am vergangenen Samstag etwa 20 Schlepper knapp 5 Minuten ihre Runden im Kreisverkehr Iserlohn-Sümmern drehten, hatte keinen ernsten Hintergrund, sondern war der Beitrag der Landwirte zum nationalen Flashmob-Tag.
Flashmob ist ein Blitzauflauf, eine spontane Veranstaltung, bei der sich viele unbekannte Menschen treffen und eine gemeinsame Aktion durchführen. Verabredet werden solche Mobs meist über das Internet. Statt einer Kissenschlacht am Brandenburger Tor gab es am Samstag einen Schlepperkreisel in Iserlohn.
Bauern Flashmob-Video:
Von Claudia Michaelis
Hittfeld. Eltern der frischgebackenen Abiturienten am Gymnasium Meckelfeld sind höchst befremdet über einen Vorgang, der sich im Umfeld einer Abi-Fete in der Diskothek „Hittfelder Mühle“ zugetragen haben soll. Ein Mitschüler ihres Sohnes sei von den Türstehern der Disco abgewiesen worden – mit dem Hinweis, er sei ein Ausländer und es seien schon genug Ausländer in der Mühle, berichtet Regine Götz-Jürgens, Leiterin der Volkshochschul-Außenstelle Hittfeld.
Seit Jahren ist es in Seevetal Sitte, dass sich fünf bis sechs Gymnasien zusammentun und gemeinsam eine Abifete veranstalten. Am 12. Juni fand eine solche Abiparty in der Mühle statt, an der auch das Gymnasium Meckelfeld teilnahm. Es war die letzte Abifete, direkt vor den Abschlusszeugnissen, erläutert Götz-Jürgens.
Doch als die jungen Leute hereinwollten, sei dem ausländisch aussehenden Mitschüler der Einlass verwehrt worden. Der junge Mann ist in Bolivien geboren, lebt seit seinem dritten Lebensjahr in Deutschland, spricht fließend Deutsch und hat die doppelte Staatsbürgerschaft.
Der Schüler habe den Türstehern angeboten, seinen Pass zu zeigen, auch andere Mitschüler hätten für ihn interveniert, aber selbst der Hinweis, dass dies seine letzte Abifete sei, habe nicht interessiert. Die Jugendlichen hätten darum gebeten, den Geschäftsführer sprechen zu dürfen, was ebenfalls abgelehnt worden sei.
Stattdessen hätten sie eine deutliche Warnung erhalten, sofort zu gehen. „Die Jugendlichen waren alle total vor den Kopf gestoßen, dass ihr Mitschüler nicht rein durfte“, sagt Götz-Jürgens. „Die Jugendlichen waren weder betrunken noch hatten sie Alkohol dabei, und ich kenne diesen Jungen schon seit Jahren“, betont Götz-Jürgens. „Wir empfinden diese Praxis als sehr befremdlich, zeigt es doch eindeutig, dass Toleranz und Akzeptanz in unserer Gesellschaft noch sehr zu wünschen übrig lassen“, sagt die VHS-Leiterin.
Sie verstehe, dass die Disco ihre Entscheidungsfreiheit beim Einlass habe. Es könne aber nicht sein, dass Schüler nicht zu ihrer eigenen Abifete dürften. Immerhin fülle die Mühle mit den Abi-Feten auch ihre Disco. Vom Eintritt pro verkaufter Karte erhalten die Schüler einen Euro für ihren eigenen Abiball. Für das Veranstaltungszentrum rentiere sich das, weil die Schüler sehr viel Werbung machten und die Discos gut besucht seien, weiß Götz-Jürgens.
Kai Meier, Inhaber der Mühle, mag nicht glauben, dass sich der Vorfall so zugetragen hat, wie ihn die Schüler ihren Eltern geschildert haben. „Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen“, sagt Meier. Er habe mit seinen Leuten gesprochen, und die hätten ihm gesagt, dass das nicht stimme. An diesem Tag habe sogar ein Türsteher gearbeitet, der selbst Syrer sei, sagt Meier: „Ich zweifle das stark an.“ Die Türsteher gingen konsequent vor, wenn sie Leute abwiesen und etwa junge Männer nicht mehr reinließen, damit das Geschlechterverhältnis einigermaßen gewahrt sei. Mit Ausländerfeindlichkeit habe das aber nichts zu tun. Vielmehr gebe es öfter mal derartige Behauptungen von Jugendlichen, auch bei den Abi-Feten.
Es kann nicht sein, dass Schüler nicht zu ihrer eigenen Abifete dürfen.«
Original Artikel:
„Es wird der größte Protest der letzten Jahre zum Schutz der italienischen Milch- und Käseproduktion sein, die vom Import qualitativ niedriger, industriell verarbeiteter Produkte bedroht ist“, heißt es in einer Presseaussendung Coldirettis.
Der Präsident des Landwirtschaftsverbandes, Sergio Marin, und der italienische Agrarminister Luca Zaia werden die Demonstranten aus allen italienischen Regionen an der österreichischen Grenze anführen. „Wir wollen wissen, was nach Italien kommt und wo diese Waren landen“, meinte Marin. Der Verband will die italienische Milchproduktion mit einem transparenten Etikettensystem „vom Stall bis ins Supermarktregal“ schützen.
Zaia will morgen außerdem einen Vorschlag vorstellen, den die italienische Regierung in Brüssel zur Lösung der Probleme des europäischen Milchsektors vorlegen will. „Mit unserem Plan wollen wir nicht-konkurrenzfähige Produzenten mit Anreizen anregen, den Sektor zu verlassen. Im EU-Raum gibt es zwei Millionen kleine Milchbauern mit weniger als 20 Kühen. Die Erzeugungskosten sind sehr hoch, während die Bauern 28 Cent für einen Liter bekommen. Dies erklärt den Rückgang in der Erzeugung und im Export von Milch- und Käseprodukten. Dieses Problem betrifft nicht nur Italien, sondern auch Österreich, Frankreich, Deutschland und die Niederlande“, meinte Zaia.
Original Artikel:
Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ indes hat starke Zweifel an der Wirksamkeit des Verbots.
Winsen.Knapp drei Wochen nachdem Tierschützer die tierquälerischen Praktiken des maschinellen Lebendrupfens im Wistedter Gänsezuchtbetrieb Schwerk aufgedeckt haben, hat der Landkreis jetzt gegen „den Verantwortlichen“ ein Tierhalteverbot verhängt. Dr. Astrid Krüger, Abteilungsleiterin beim Kreisveterinärdienst in Winsen, bestätigte gestern das Haltungsverbot für den Gänsezüchter, gegen den auch die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Schon der maschinelle Lebend-rupf sei ein Straftatbestand. Dazu komme die Rohheit, mit der die Tiere in dem von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ gedrehten Video von Schwerk-Mitarbeitern traktiert worden seien. Damit habe der Tierhalter seine Aufsichtspflicht verletzt, sagt Krüger: „Deshalb haben wir uns jetzt zum Tierhaltungsverbot entschlossen.“ Das allerdings bedeutet nicht, dass die Gänse nun von den Weiden in Wistedt und Königsmoor verschwinden oder gar der Betrieb aufgelöst wird: Der Halter müsse seinen Tierbestand nun an einen anderen Tierhalter übergeben, erläutert Krüger.
Der bisher offiziell eingetragene Tierhalter dürfe als solcher nicht mehr registriert sein. Und der neue Halter bekomme eine Verfügung, dass er die Männer, die auf dem Video die Gänse brutal durch die Gegend werfen und treten, nicht mehr beschäftigen darf. Zugleich habe der Kreis alle Rupfmaschinen verplombt. Damit habe der Landkreis alle ihm zur Verfügung stehenden Maßnahmen ausgeschöpft, betont Krüger.
„Vier Pfoten“ hat unterdessen erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit des Verbots: Sollte das Halteverbot nur für den eingetragenen Halter, nicht aber für alle Verantwortlichen des Familienbetriebs Schwerk gelten, wäre die jetzt getroffene Maßnahme bedeutungslos und somit ein Schlag ins Gesicht von Tierschützern und Verbrauchern.
Original Artikel:
Strukturwandel bei den Milchviehbetrieben hält an
Pressemitteilung vom 08.07.2009
Die Zahl der in Niedersachsen gehaltenen Rinder blieb im letzten Jahr annähernd stabil, allerdings nahm die Zahl der Rinder haltenden Betriebe ab, und die verbleibenden Betriebe wurden größer. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Pressemitteilung hin, in der sie Zahlen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) zitiert.Danach standen im Mai 2,6 Millionen Rinder in den Ställen und auf den Wiesen von Niedersachsen. Das bedeutet keine Veränderung im Vergleich zu Mai 2008. Allerdings nahm die Zahl der Betriebe mit Milchkühen, Bullen, Kälbern und Zuchttieren seit dieser Zeit um 3,5 Prozent ab.
Ähnlich verläuft die Entwicklung bei den Milchkühen. Anders als die Diskussion um niedrige Milchpreise vermuten lassen mag, veränderte sich der Tierbestand im Vorjahresvergleich nur geringfügig. Er lag im Mai 2009 bei 773.000 Tieren. Das sind 0,3 Prozent weniger als im November 2008, aber 1,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat Mai.
Deutlicher spiegeln sich die Folgen des niedrigen Milchpreises in der Anzahl der Milchviehbetriebe wider. Sie nahmen um 4,2 Prozent ab, was im Wesentlichen zu Lasten kleinerer Betriebe unter 50 Tiere ging, während die größeren Kuhherden weiter wachsen konnten. Der Strukturwandel setzte sich damit auch 2008/2009 fort. Der Trend hin zu weniger, dafür aber größeren und spezialisierten Betrieben hält an. Die findet man besonders auf den Grünlandstandorten der Küstenregion, also in den Kreisen Cuxhaven, Wesermarsch, Aurich und Leer sowie im Landkreis Rotenburg.
Eine Aufschlüsselung der Rinderbestände nach Kreisen finden Sie im Dateianhang.
Hinweis: Die Zahlen der LSKN basieren nicht auf einer herkömmlichen statistischen Befragung landwirtschaftlicher Betriebe, sondern auf Daten des „Herkunftssicherungs- und Informationssystems für Tiere“ (HI-Tier bzw. HIT). Die Ergebnisse sind mit denen der bis Mai 2007 durchgeführten herkömmlichen statistischen Erhebungen über die Rinderbestände nicht vergleichbar. In HIT werden tierseuchenrechtliche Rinderhaltungen erfasst, keine landwirtschaftlichen Betriebe. Die Milchkühe werden nicht direkt erfasst, sondern unter Berücksichtigung von Rasse und Produktionsrichtung abgeleitet. Es gibt außerdem keine unteren Erfassungsgrenzen.
Landwirtschaftliche Haltungen mit Rindern und Rinderbestände im Mai 2009 nach Kreisen.pdf