Mone's Blog











{27. August 2009}   Zeuge im Gänserupf-Skandal: „Die Tiere heulen wie verrückt“

Neue Details

Zeuge im Gänserupf-Skandal: „Die Tiere heulen wie verrückt“

26. August 2009, 06:00 Uhr

Neue Details im Gänserupf-Skandal in Königsmoor bei Wistedt: Nach Informationen der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“, die auch den tierquälerischen Lebendrupf im Wistedter Gänsezuchtbetrieb Schwerk aufgedeckt hatte, wurden die Daunen an die Bettenfedernfirma Häussling Reformetta in Neustadt an der Weinstraße geliefert.


Tierschuetzer beklagen illegales Federrupfen bei lebenden Gaensen

Eine Gans mit gerupfter Brust vom Hof der niedersaechsischen Firma Schwerk in Koenigsmoor bei Wistedt (Landkreis Harburg), aufgenommen beim Tierarzt. Tierschuetzer erheben schwere Vorwuerfe gegen einen niedersaechsischen Gefluegelzuechter wegen der angeblichen Gewinnung von Daunen bei lebenden Gaensen. Die Hamburger Stiftung fuer Tierschutz Vier Pfoten teilte am Dienstag (07.07.09) unter Berufung auf verdeckte Recherchen mit, dass der Zuchtbetrieb Schwerk „systematisch“ Tausenden lebenden Gaensen pro Jahr die Federn mit Maschinen ausreisse, die eigentlich fuer das Rupfen von toten Tieren bestimmt seien. Anschliessend gingen die wertvollen Federn an die deutsche Daunenindustrie. (zu ddp-Text) Foto: Vier Pfoten/R&D/ddp
Foto: DDP


Wistedt. Allein in diesem Jahr gebe es Beweise dafür, dass zwei Lieferungen in einem Umfang von zwei Lastwagenladungen aus Wistedt nach Neustadt geliefert wurden, so die Tierschützer.

Gänsezüchter Schwerk hatte bislang behauptet, bei dem dokumentierten Rupfen habe es sich um einen einmaligen Vorgang aus medizinischen Gründen gehandelt – da die Tiere an einem Befall gelitten hätten. Jetzt packt ein langjähriger Mitarbeiter des Betriebs aus und bestätigt gegenüber der Tierschutzorganisation, dass es beim Rupfen wohl doch eher um Profit ging: „Die Daunen wurden auf einen Lastwagen verladen und nach Neustadt gebracht.“

Gegenüber dem ZDF erzählte der Mitarbeiter: „Das Rupfen fand jedes Jahr statt. Jahrelang, solange ich da gearbeitet habe. Das bekam jeder mit, weil die Mitarbeiter dann tagelang mit den Rupfmaschinen auf die Weiden gefahren sind und mit riesigen weißen Säcken zurückgekommen sind.“ Im ZDF-Magazin „Wiso“ berichtet ein Mitarbeiter auch über die Rupfpraxis: „Diese Rupfmaschinen sind echt brutal. Vier Füße, ein Motor, in der Mitte die Scheiben und hinten der Sack mit Saugluft. Die Gänse heulen wie verrückt. Am Ende sind sie blutig, die Haut weggezogen.“ Die Tierschützer erheben erneut Vorwürfe gegen den Landkreis. Mit dem Veterinäramt hätten die Daunenfirma und der Züchter einen „idealen Partner bei der Vertuschung des Skandals“ gehabt, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Amtsveterinärin Dr. Astrid Krüger versucht, durch absichtlich lasche Kontrollen den selbst verschuldeten Skandal bewusst klein zu halten“, sagt Marcus Müller von „Vier Pfoten“.

Georg Krümpelmann, der Sprecher des Landkreises, nennt diese Vorwürfe „absurd“ und „frech“. Es scheine so, als sei in diesem Fall mit hoher krimineller Energie gearbeitet worden, so Krümpelmann. „Und wenn Tierschutzverstöße im Verborgenen stattfinden, dann sind natürlich die Möglichkeiten des Veterinäramts, solche Dinge aufzudecken, sehr begrenzt.“ Es seien immer wieder Kontrollen durchgeführt worden, auch unangemeldete. Aber auch die Tierschützer müssten wissen, dass solch geheim gehaltene Praktiken nicht einfach zu entdecken seien, so Krümpelmann.

Die Tierschützer von „Vier Pfoten“ hatten den Skandal auf dem Hof des Gänsezüchters Anfang Juli aufgedeckt, indem sie Video- und Fotomaterial veröffentlichten.(jäs)


Original Artikel: Hamburger Abendblatt

moneshine @ 10:36 [gespeichert unter Mone's taggedgänse, gänserupf, Königsmoor, Landkreis Harburg, schwerk, vier pfoten, Wistedt, zdf Kommentar schreiben »


{27. August 2009}   Milchbauern verschuldet euch ruhig weiter…

Schmitz: Klares „Nein“ zu BDM-Forderungen

27.08.2009


Image

Michael Schmitz, Professor für Agrarpolitik in Gießen

Eine freiwillige Mengenbegrenzung bei Milch bringt nichts. Das verdeutlichte Michael Schmitz, Professor für Agrarpolitik, in einem Interview mit dem WDR. Damit erteilt er der Forderung des Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) eine klare Absage.

„Solche Eingriffe haben schon von staatlicher Seite aus nicht funktioniert. Die 1984 von der EU eingeführte Milchquote gilt heute als gescheitert. Die Politik hat die Bauern in ein Korsett gequetscht, ihnen Quoten zugeteilt. Weltweit hat die EU als einzige Region ihre Milchproduktion gedrosselt, sie hat jahrelang nicht an den wachsenden globalen Märkten teilgehabt. Nun wird die Milchquote jedes Jahr um 1 % erhöht, 2015 abgeschafft. Sie ist allerdings nicht Schuld an dem derzeitigen Milchüberfluss – weder Deutschland noch andere Länder der EU haben die höhere Quote ausgeschöpft“, so Schmitz.

Die BDM-Forderung, einen Festpreis von 40 Cent pro Liter Milch durchzusetzen, um kostendeckend produzieren zu können, hält Schmitz für einen „Irrglauben“. „Die Produktionskosten sind je nach Betrieb, Standort und Region unterschiedlich, wie will man da den kostendeckenden Preis berechnen? Ein fester Preis von 40 Cent würde womöglich dazu führen,dass die deutschen Molkereien Rohmilch und die Discounter ihre Milchprodukte aus den Nachbarländern importieren“, befürchtet Schmitz. Außerdem könnte Deutschland seine wichtigen Exportmärkte verlieren.

Zwar könnten viele Milchbauern ihre Kosten derzeit nicht decken, allerdings zähle für ein Unternehmen ja nicht nur die Bilanz eines einzelnen Geschäftsjahres. Schmitz: „Nach Jahren der Planwirtschaft im Milchquotensystem, sind es die Milchbauern nicht gewohnt, dass Marktpreise nach unten gehen können. In manchen Jahren rutscht der Erlös der Bauern unter die Produktionskosten, dafür legt er in guten Zeiten Geld zurück. Wenn wir über den Milchpreis diskutieren, sprechen wir immer über faire Preise. Aber ein hoher Milchpreis ist unfair für den Verbraucher. Junge Familien mit Kindern, die viel Milch und Joghurt verzehren, freuen sich natürlich über die niedrigen Preise.“

Die Maßnahmen aus Berlin und Brüssel zur Stützung des Milchmarktes hält Schmitz für ausgesprochen gut: „Unsere Politiker greifen den Milchbauern in dieser schwierigen Lageunter die Arme. Die Maßnahmen von EU und den Bundesländern sind vorbildlich: zinsverbilligte Liquiditätshilfen; Mittelaus dem Konjunkturprogramm; niedrigere Agrardieselbesteuerung und Umschuldungsprogramme. Mehr kann die Politik derzeit nicht tun. Eine Mengen- und Preissteuerung ist der falsche Weg.“


Original Artikel: TopAgrar


Ergo – liebe Bauern, verschuldet euch ruhig weiter damit wir unsere Milch bekommen – und großzügig, wie wir sind bekommt ihr dafür zinsverbilligte Liquiditätshilfen!

Top Plan oder?

…angesichts dessen, dass sich die ach so armen Familien mit kleinen Kindern weiterhin Zigaretten, Handy’s und PC’s leisten können – aber für ein Grundnahrungsmittel ihrer Kinder jeder Cent zu viel ist! 0.o

Ob das die Familien wirklich so sehen, Herr Schmitz, möchte ich bezweifeln….

moneshine @ 09:32 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft taggedbdm, dbv, Landwirtschaft, Milch, Milchbauern, milchpreis Kommentar schreiben »


{26. August 2009}   BDM Termine Niedersachsen – Hoffeste

BDM Termine Niedersachsen

30.08.2009
27248 Ehrenburg
BDM-Hoffest
auf dem Hof Döpke, Wietinghausen 2

30.08.2009
49565 Bramsche
BDM-Hoffest
auf dem Hof Möllmann, Auf der Luhr 10

30.08.2009
21447 Handorf
BDM-Hoffest
von 10 bis 16 Uhr auf dem Tangermannshof in der Bäckerstr. 9: Informationen rund um die Milch, Oldtimertrecker, „Faire Welt“-Laden, SCHUBZ (Schulbiologie- und Umweltbildungszentrum), Landfrauenverein, Strohballenhüpfburg, Trettreckerparcours, Milchbar, Käsestand, Mittagsgrillen, Kaffee und Kuchen.

30.08.2009
27321 Thedinghausen
BDM-Hoffest
von 10 bis 16 Uhr auf dem Milchhof Böse-Hartje, Groß Eißel 26: Spiel, Spaß, Essen, Trinken und Informationen rund um die Milch.


Original-Seite: BDM
moneshine @ 19:25 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft, Termine taggedbdm, hoffest, Landwirtschaft, Milch, Niedersachsen Kommentar schreiben »


{24. August 2009}   Wettstreit um gerade Furchen und gleichmäßige Dämme

Wettstreit um gerade Furchen und gleichmäßige Dämme

Landwirtschaftskammer Niedersachsen bittet die besten niedersächsischen Pflüger zum 32. Landesentscheid im Leistungspflügen.

Wer ist der beste Pflüger in Niedersachsen? Diese Frage wird auf dem 32. Landesentscheid im Leistungspflügen am Sonntag, 11. Oktober 2009 in Prabstorf bei Dannenberg entschieden.

Gleichzeitig findet zum 50. Mal der Kreisentscheid im Leistungspflügen des Landkreises Lüchow-Dannenberg statt. Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr mit einem Feldgottesdienst und wird gegen 10:30 Uhr in Anwesenheit des niedersächsischen Landwirtschafts­minister Hans-Heinrich Ehlen eröffnet. Die Siegerehrung ist für 16:00 Uhr auf dem Pflugfeld in Prabstorf geplant.

Um den Titel des diesjährigen Landesmeisters bewerben sich 26 Pflüger, die sich in den vorangegangenen Kreisentscheiden aus 800 Teilnehmern qualifiziert haben. Ausgerichtet wird der Landesentscheid von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gemeinsam mit der Kreislandjugend Lüchow-Dannenberg.

Beim Landesentscheid sind Zwei-, Drei- und Vierscharpflüge zugelassen, mit denen die Teilnehmer im Beet- und Drehpflügen in zwei Stunden ihre Parzellen pflügen müssen. Die Richter möchten deutlich sichtbare und gleichmäßig ausgeprägte Furchendämme sehen, die richtige Pflugtiefe soll eingehalten werden und der Bewuchs sauber eingearbeitet sein.

Auch die Unfallverhütungsvorschriften sind von den Teilnehmern zu beachten. Zuletzt sollte vor Zuschauern und Richtern ein perfekt gepflügtes Beet liegen.

Doch auch theoretisch müssen die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen. Es sind Aufgaben aus dem Allgemeinwissen, der Wirtschafts- und Sozialkunde, Pflanzenproduktion, Boden­kunde und Bodenbearbeitung sowie zum Pflügen selbst zu lösen.

Die beiden Sieger im Beet- und Drehpflügen werden Niedersachsen im September 2010 auf dem Bundesentscheid im Leistungspflügen in Hessen vertreten.

Den Zuschauern wird ein vielseitiges Rahmenprogramm geboten: PS-starke Schlepper heutiger Bauart gehen mit modernen Pflügen im Wettbewerb gemeinsam an den Start. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Schlepper­geschick­lich­keits­fahren, eine Landmaschinenausstellung, Informationsstände verschiedener Firmen und Organi­sationen sowie ein Kinderprogramm.

Original Artikel: LWK Niedersachsen

moneshine @ 17:23 [gespeichert unter Landwirtschaft, Termine taggedehlen, Landmaschinenausstellung, landwirtschaftskammer, lüchow-dannenberg, leistungspflügen, lwk, Niedersachsen, pflügen, schlepper, Schlepper­geschick­lich­keits­fahren Kommentar schreiben »


{19. August 2009}   Betrieb gibt Aktien für seine Kuhherde aus

Betrieb gibt Aktien für seine Kuhherde aus

19.08.2009

Kuhaktie

Kuhaktie

Statt bei der Bank um ein Darlehen zu bitten, verkaufen die beiden Landwirte Mathias von Mirbach und Klaus Tenthoff aus Kattendorf bei Hamburg Anteile an ihrer Rinderherde im Wert von 100 oder 500 Euro. Gemeinsam bewirtschaften sie einen ökologischen Betrieb und investieren derzeit in den Stallbau. „Wir sind ein Pachtbetrieb, also mit Eigenkapital nicht reichlich ausgestattet und können der Bank keine Sicherheiten bieten“, erklärt der 50 Jahre alte Bauer. Über 200 Kuhaktien hat der Hof in den vergangenen vier Jahren bereits ausgegeben und erst eine zurückkaufen müssen, berichtet die dpa. „Das Ziel war ganz klar Menschen mit dieser Landwirtschaft zu verbinden. Und für uns ist es ein super günstiger Kredit“, so die Betriebsleiter.

Für das angelegte Kapital sollen die Eigner eine Dividende von 2,5 % in bar oder 5 % in Lebensmitteln ausgezahlt bekommen. Auf dem Kattendorfer Hof entspricht das etwa einem Kilo Käse oder 20 Litern Milch, denn Discounterpreise gibt es hier nicht. Er bekommt 1,25 Euro pro Liter Milch.

Der Bauernverband findet die Idee mit der innovativen Anlageform laut dem Bericht zwar gut, „aber 350 000 Patenschaften für ganz Schleswig- Holstein, das ginge nicht. Außerdem liegt die Selbstversorgung ja nur bei 42 %“. Der Rest der Milch werde exportiert, auch ins europäische Ausland.

Original Artikel: TopAgrar

moneshine @ 20:21 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft taggedkühe aktien, Landwirtschaft, Milch Kommentar schreiben »


{18. August 2009}   „Jeden Monat fehlen 5000 Euro“

18. August 2009 | 04:20 Uhr | Von Sven Windmann

Die Milchpreise befinden sich seit Monaten im Sinkflug, genau so lange werden die Bauern nicht müde, dagegen zu protestieren. Welche finanziellen Einbußen jedoch dahinter stecken, verrät Landwirt Matthias Koberg (36) aus Bergenhusen.


Gut 200 Kühe haben Platz im neuen Kuhstall von Familie Koberg aus Bergenhusen. Landwirt Matthias Koberg, seine Frau Silke und die Töchter Nele (9, stehend) und Annika (4) hoffen, dass sich die Investition von 200 000 Euro in Zukunft doch noch auszahlt. Foto: Windmann

Der Kranz vom Richtfest mit seinen langen bunten Schleifen ist noch nicht richtig verblasst. In gut fünf Metern Höhe hängt das Gebinde unter der Decke des Kuhstalls von Matthias Koberg, gut sichtbar in der Nähe des Eingangs. „Im letzten Januar haben wir den Bau abgeschlossen“, sagt der junge Milchbauer aus Bergenhusen (36). Geräumig, hell und auf neuestem Standard präsentiert sich das erst wenige Monate alte Zuhause für seine 95 Milchkühe, gut 120 Kälber und Jungrinder. 200 000 Euro hat Koberg dafür investiert, auch um seine Zukunft und die seiner Familie zu sichern. Ein hohes Risiko, wie sich jetzt zeigt. Denn mittlerweile hat sich der Stallbau für die Kobergs zu einer schweren Last entwickelt.


Schuld sind die seit Monaten niedrigen Milchpreise. „Als wir den neuen Stall geplant haben, gab es für einen Liter Milch noch 38 Cent“, erinnert sich Koberg an 2008. Damals hat er sich gemeinsam mit seinem Vater, von dem er 1998 den Hof mit seinen rund 105 Hektar Land übernommen hatte, und seiner Frau Silke (35) dazu entschieden, die große Investition zu wagen. Gleichzeitig vergrößerte er seine Herde. „Zu beidem hatte uns ein unabhängiger Berater damals geraten“, sagt Koberg.

Inzwischen hat sich das Blatt gewendet. Die Milchpreise sind seit Monaten im Keller, zurzeit bekommt der Landwirt aus Bergenhusen gerade noch 20 Cent pro Liter Milch von der Meierei. Mindestens 30 Cent pro Liter brauche er, um seine laufenden Kosten einigermaßen zu decken – „angemessen wären 40 Cent“. Der aktuelle Preis aber reiche hinten und vorne nicht, „und dann sitzen wir auch noch auf den Kosten für den Stallbau“. Bei seiner Milchquote von 750 000 Litern pro Jahr habe der Hof zurzeit jeden Monat einen Verlust von rund 5000 Euro zu verkraften. Die 39 000 Euro Betriebsprämie von der Europäischen Union, die Koberg in diesem Jahr erhält, sind bereits eingerechnet. „Wir schöpfen momentan unsere angesparten Reserven aus, lange dauert es nicht mehr, dann müssen wir einen Kredit aufnehmen“, erklärt der Landwirt.

Je Kuh müsse er rund 14 Cent pro Kilogramm erzeugter Milch investieren, sagt Koberg. Darin enthalten sind unter anderem Grundfutter, Kraftfutter, eventuell anfallende Tierarztkosten und – nicht zu vergessen – seine Arbeitskraft. „Von den übrigen sechs Cent müssen meine Familie und ich leben, und gleichzeitig müsste ich davon noch in meinen Hof investieren“, rechnet der Milchbauer vor. Der Kauf eines dringend benötigten neuen Futterwagens beispielsweise sei momentan absolut nicht drin.

Dabei muss das Ehepaar Koberg auf seinem Milchviehbetrieb einen echten Fulltime-Job leisten. Morgens um 5.30 Uhr stehen die beiden im Stall und melken, gegen 19 Uhr ist Feierabend. Zusätzliche Büroarbeit muss in die noch späteren Abendstunden verlegt werden. Das alles sieben Tage die Woche. „Eigentlich sollte man meinen, dass man für über 80 Arbeitsstunden auch einen ordentlichen Lohn verlangen kann“, sagt Koberg.

Statt dessen hat die Landwirtsfamilie schlaflose Nächte, jede Ausgabe muss genau geprüft werden. „Und von der Politik wird man gänzlich im Stich gelassen“, klagt Matthias Koberg. Besonders die Pläne der EU, die Milchquote noch zu steigern, stoßen dem Landwirt bitter auf. „Die Quote muss runter, der Markt ist völlig übersättigt.“ Das Angebot an Milch zu reduzieren, hält Koberg für den besseren Weg aus der Misere. Die Pläne der Bundesregierung, Milchbauern zinsverbilligte Kredite zu gewähren, brächten hingegen nur eine Verschiebung der finanziellen Probleme. Auch der Vorschlag der Landesregierung, ältere Milchviehhalter in die Altersteilzeit zu schicken, „bringt mir als 36-Jährigem nichts“. Nur wenn das Land auch die Milchquote der entsprechenden Höfe übernehme, mache dieser Schritt Sinn, so Koberg.

„Besonders enttäuscht“ zeigt er sich vom Kreisbauernverband. „Der wird von uns Landwirten finanziert, und trotzdem reden sie da der Politik nur nach dem Mund undhelfen uns nicht.

“ Gemeinsam mit Kollegen überlegt Koberg nun, aus dem Verband auszutreten. Er habe sich fast damit abgefunden, auf sich allein gestellt zu sein, meint Koberg. Aber aufgeben, das könne er nicht. „Es würde mir das Herz rausreißen, wenn ich meine Tiere abgeben müsste.“

SHZ.de

moneshine @ 13:16 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft taggedLandwirtschaft, Milch, Milchbauern, Milchviehhalter Kommentar schreiben »


{17. August 2009}   Jubiläums-Stoppelfeldrennen in Wistedt Ergebnisse

Ein Favorit auf Siegeskurs

Heiße Rennen auf dem Acker: Towje Gastinger beim Spektakel in Wistedt vorn

Von Carsten Weede

Wistedt. Scheiben, Scheinwerfer, Rückleuchten, Außenspiegel, Rücksitzbank und Beifahrersitz fehlen: Beim TÜV hätte der Opel Astra von Towje Gastinger keine Chance auf eine Plakette. Doch beim Stoppelfeldrennen kommen Gastinger und sein Auto ganz groß raus: Der 27-jährige Kfz-Mechaniker aus Königsmoor, der gerade seine eigene Werkstatt in der Tostedter Bahnhofstraße eröffnet hat, führt nach drei von sechs Stoppelfeld-Wertungsrennen unangefochten mit der höchstmöglichen Punktzahl in der Klasse C beim Kampf um den Saisonpokal.

Auch beim Jubiläums-Stoppelfeldrennen in Wistedt war Towje Gastinger wieder der Schnellste in seiner Klasse. Sein Teamkollege Karsten Martens landete auf dem zweiten Platz.

In der Klasse B musste sich Dennis Schlegel (ebenfalls Team Königsmoor) erstmals in dieser Saison mit dem zweiten Platz zufrieden geben: Tim Klindworth (WFC Racing) war mit seinem Seat Ibiza diesmal schneller.

Zum 25. Mal fand das Stoppelfeldrennen in Wistedt statt. Organisiert wurde es wieder von der Landjugend, die von Feuerwehr und DLRG tatkräftig unterstützt wurde. Rund 2000 Zuschauern wurde bei strahlendem Sonnenschein beste Unterhaltung geboten: 95 tollkühne Fahrer lieferten sich packende Rennen in ihren aufgemotztenSchrott-Autos. Karambolagen und spektakuläre Überschläge verliefen allesamt glimpflich. „Es war eine rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung“, bilanzierte Moderator Jan-Hinnerk Zirkel.

Aufgeteilt in vier Klassen (A: bis 1300 Kubikzentimeter, B: 1300 bis 1700 Kubikzentimeter, C: mehr als 1700 Kubikzentimeter und O: offene Klasse für Eigenbauten und Allradfahrzeuge mit gesperrtem Getriebe) lieferten sich die tollkühnen Fahrer in ihren zerbeulten Stoppelhopsern packende Wettkämpfe, bei denen der Staub meterhoch aufgewirbelt wurde. Auch in der Klasse B landeten mit Frank Pollack (Honda CRX) und Klaus Holsten (VW Scirocco GTI) zwei Fahrer vom Team Königsmoor auf den Spitzenplätzen.

Lediglich in der offenen Klasse musste sich mit Jan Gottschalk (Nissan Micra) ein Fahrer des Teams Köngsmoor mit einem zweiten Platz zufrieden geben. Wie in den beiden Rennnen in Dibbersen und Heidenau zuvor, war Routinier Hans-Jürgen Hauschild (MC Sittenstrolche) alias „Onty“ auch beim Jubiläums-Rennen in Wistedt wieder einmal der Schnellste. Der 43-jährige Zweiradmechanikermeister aus Lauenbrück hatte den 190 PS starken Motor einer Kawasaki ZX 12R in seinen Eigenbau mit dem Namen „Hühnerstallprojekt III“ montiert.

■ Die Saison geht weiter am Sonnabend, 22. August, mit dem Tostedter Rennen am Neddernhof. Beginn der Veranstaltung ist um 9 Uhr.

Es war eine rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung.«

Original Artikel:

HAN

moneshine @ 13:34 [gespeichert unter Daily news, Mone's taggedstoppelfeldrennen Kommentar schreiben »


{16. August 2009}   Milchbauern in Angst – Diskussion am Montag in Winsen

Es geht um die Existenz

Milchbauern in Angst – Diskussion am Montag in Winsen

Von Carsten Weede

WinsenFür viele Milchviehbetriebe in der Region geht es um die nackte Existenz. Noch gibt es insgesamt rund 14 000 Milchviehbetriebe in Niedersachsen. Doch es werden immer weniger. Das große Höfe-sterben hat begonnen.

„Wie geht es weiter mit der Milchwirtschaft in Deutschland?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt bei einer Podiumsdiskussion mit „hochkarätigen“ Experten und Politikern, die am Montag 17. August, um 20 Uhr in der Winsener Stadthalle beginnt.

Auf dem Podium diskutieren der Stellvertretende Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses im EU-Parlament, Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, die Bundestagskandidaten im Wahlkreis Lüchow-Dannenberg/Lüneburg, Hiltrud Lotze (SPD), Johanna Voß (Die Linke), Eckhard Pols (CDU) und Boris Freiherr von dem Bussche (FDP), die EU-Abgeordnete Rebecca Harms (Grüne) sowie die Milcherzeuger Gitta Tagermann und Alfred Ritters sowie Jürgen Meenken Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), der zur Diskussion eingeladen hat.

19,5 Cent bekommen die Landwirte Jan Benecke und Siegfried Wiegels derzeit für einen Liter Milch. Sie melken 100 Kühe in einem modernen Melkstand gleich neben ihrem Boxenlaufstall am Osterkamp in Scharmbeck. Jeden zweiten Tag kommt ein Tanklastzug, um rund 4500 Liter Milch bei der Höfegemeinschaft der Familien Benecke und Wiegels aus Scharmbeck und Ashausen abzuholen. „Die Preise sind bei weitem nicht kostendeckend“, sagt der 40-jährige Benecke.

„Die Quotenerhöhung von einem Prozent wurde in Brüssel nicht gestoppt. Angebot und Nachfrage stehen schon lange nicht mehr in Einklang“, sagt sein Berufskollege Dietmar Fritz aus Königsmoor. Er engagiert sich im BDM.

„Die Resignation der Milchbauern ist auf Grund der katastrophalen Situation groß“, heißt es in einer Pressemitteilung des BDM-Kreisteams Lüneburg, dass die Veranstaltung organisiert hat. Die Lage der Milchbauern werde sich weiter dramatisch zuspitzen, so lange sie keine kostendeckenden Preise erwirtschaften können. Die bisherigen Hilfsmaßnahmen der Politik hätten sich als ungeeignet erwiesen. Der BDM ruft alle Milchbauern und ihre Familienangehörigen sowie interessierte Verbraucher auf, zu der Diskussionsveranstaltung nach Winsen zu kommen.

Original Artikel:

HAN

moneshine @ 14:05 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft taggedbdm, Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, cdu, fdp, grüne, Landwirtschaft, Milchbauern, milchviehbetriebe, milchwirtschft, Niedersachsen, podiumsdiskussion, spd, Winsen Kommentar schreiben »


{16. August 2009}   abgespeist.de – Die Mogel-Liste

Abgespeisst – denn Etiketten lügen wie gedruckt…

abgespeist – die foodwatch Kampagne gegen Werbelügen und Etikettenschwindel

Tütensuppen ohne Geschmacksverstärker, Milch von garantiert glücklichen Kühen, gesunder Kinderjoghurt und Frühstücksflocken, die fit machen. Alles da, zum Greifen nah?

Schön wär’s. Aber nicht nur die Tütensuppe lügt. Im Supermarkt gilt: Glauben Sie nicht, was auf der Packung steht. Denn die Lebensmittelindustrie kann eines ganz besonders gut: Verbraucher täuschen. Und die Täuschung hat System.

Darum entlarvt die foodwatch-Kampagne „abgespeist“ Werbelügen und Werbelyrik und zeigt, was dahinter steckt.

Die Mogel-Liste von footwatch

moneshine @ 13:53 [gespeichert unter Daily news, Mone's taggedfootwatch, lebensmittel, täuschung, verbraucher, werbelügen Kommentar schreiben »


{14. August 2009}   Einkaufsstätten auf Bauernhöfen in Ihrer Region (Nds.)

Regional und saisonal ist Ihre erste Wahl?

Einkaufsstätten auf Bauernhöfen in Ihrer Region – vom Verkauf direkt ab Feld bis zum umfangreich ausgestatteten Hofladen!

Rinder auf der Weide

Unter www.landservice-niedersachsen.de finden Sie Adressen und Angebote von niedersächsischen Bauernhöfen rund um die Themen Einkaufen auf dem Bauernhof, Landerlebnisse für Kinder, Bauernhofcafés und ländlicher Partyservice, Reiter & Pferde, Urlaub auf dem Bauernhof.Entdecken Sie die große Vielfalt von Landschaft, Kultur und Menschen bei uns in Niedersachsen! Ob an der Nordsee, in der Lüneburger Heide, im Land Oldenburg und im Oldenburger Münsterland, im Braunschweiger Land, rund um Hannover, in Ostfriesland, im Harz, im Weserbergland, im Emsland, im Osnabrücker Land, im Alten Land, in den Elbtalauen und in der Region Mittelweser, es gibt viel zu erleben – auch auf den niedersächsischen Bauernhöfen – was genau, das finden Sie in unserer Datenbank www.landservice-niedersachsen.de !

Original Seite: Landwirtschaftskammer Niedersachsen

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{9. August 2009}   27 000 Tonnen Weizen nach Russland zurückgeschickt

Oh nee…. 0.o


Kairo (dpa) – Ägypten schickt 27 000 Tonnen Weizen nach Russland
zurück, weil der Importeur Futterweizen als Brotgetreide verkaufen
wollte. Das Getreide sei «für den menschlichen Genuss nicht
geeignet», teilte das Handelsministerium nach ägyptischen
Medienberichten vom Sonntag mit. Das Ministerium ordnete deshalb die
Sicherstellung und den Rücktransport an.

Die Behörden gehen davon aus, dass der heimische Importeur wissentlich Futterweizen einführte,
um ihn dann als Getreide für die Brotproduktion an das zuständige
Staatsunternehmen zu verkaufen. Die Staatsanwaltschaft stellte einen
Haftbefehl aus. Ägypten ist einer der größten Weizen-Importeure der
Welt. Die Regierung gibt viel Geld aus, um den Brotpreis zu
subventionieren und damit die soziale Lage im Land ruhig zu halten.

Original-Artikel: Land & Forst

moneshine @ 21:34 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft taggedägypten, futterweizen, Landwirtschaft, russland, weizen Kommentar schreiben »


{9. August 2009}   BDM: Milchbauern werden sich selbst helfen

BDM: Milchbauern werden sich selbst helfen



(Freising) Mit unzähligen Aktionen hat der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. seit Monaten auf die dramatische Situation der Milcherzeuger hingewiesen. Die politischen Verantwortungsträger hat das dazu bewogen, auf den Milchmarkt mit kleinen korrigierenden Maßnahmen einzuwirken, die offensichtlich ein politisches Handeln suggerieren sollen. Alle diese Maßnahmen sind jedoch weit davon entfernt, die notwendige schnelle Marktentlastung zu bringen. Die Milcherzeuger sind nicht länger in der (finanziellen) Lage, darauf zu warten, bis auch auf politischer Ebene allgemein die Erkenntnis gereift ist, dass es neben der Ankurbelung der Nachfrage dringend notwendig ist, auch das Angebot entsprechend an die gesunkene Nachfrage anzupassen.


Diese Situation hat den BDM bewogen, neben den schon bekannten (kostenneutralen) politischen Forderungen einen Marktentlastungsvorschlag zu entwickeln, der die Milcherzeuger, die Molkereien und die Politik gleichermaßen in die Pflicht nimmt, an einer Marktentlastung mitzuarbeiten. Mit der „Freiwillig verpflichtenden Mengenstilllegung gegen Vergütung“ (FMS) kann nach Überzeugung von BDM-Vorsitzendem Romuald Schaber schnell Marktwirksamkeit und damit eine Erholung der Milchpreise erreicht werden. In den kommenden Tagen werden Milcherzeuger, Molkereien und die politischen Verantwortungsträger ein Schreiben erhalten, in dem erläutert wird, wie ihr aktiver Beitrag aussieht, damit dieser Vorschlag erfolgreich durchgeführt werden kann.


Bei der FMS hat jeder Milcherzeugungsbetrieb die Möglichkeit, für das laufende Milchwirtschaftsjahr bis zu 10 % seiner Quote stillzulegen. Insgesamt könnte damit bundesweit eine Marktentlastung von 5 % weniger Milch erreicht werden. Die teilnehmenden Milcherzeugungsbetriebe müssen dafür eine Vergütung bekommen „Sie sind diejenigen, die für den Milchmarkt Verantwortung übernehmen und einen besonderen Beitrag leisten, der der ganzen Milchwirtschaft zugute kommt – dafür ist ein Ausgleich zu schaffen“, sagt Romuald Schaber.
Die Vergütung soll wie folgt berechnet werden:


Beispielsrechnung: ausgehend von einer Quote von z.B. 100.000 kg

– Bei Stilllegung von 5 %:
5% x 0,2 Cent = 1 Cent x 95.000 kg lieferbare Menge = Vergütung von 950 Euro

- Bei Stilllegung von 8 %:
8% x 0,2 Cent = 1,6 Cent x 92.000 kg lieferbare Menge = Vergütung von 1.472 Euro



Zu bezahlen ist diese Vergütung von der jeweiligen Molkerei über die Milchgeldabrechnung. „Durch die zu erzielende Marktentlastung kann die Molkereiwirtschaft wieder entsprechende Wertschöpfung betreiben und wird somit in die Lage versetzt, diese Vergütung zu bezahlen“, zeigt sich Romuald Schaber überzeugt.
Dass ein unterschiedlicher Milchauszahlungspreis gegen Genossenschaftsrecht verstoßen würde, ist nicht zu befürchten, da es Preisunterschiede auch bei den Genossenschaften längst gibt, wenn man z.B. die Praxis gestaffelter Milchpreise je nach gelieferter Milchmenge betrachtet.


Doch nicht nur die Milcherzeuger und Molkereiwirtschaft sind gefordert, daran teilzunehmen und somit ihre Verantwortung für den Milchmarkt zu zeigen. Um ein Unterlaufen des marktwirtschaftlichen Verhaltens der Milcherzeuger zu verhindern, muss die Politik dafür Sorge tragen, dass die stillgelegte Menge im Rahmen des FMS für das laufende Milchwirtschaftsjahr nicht der Saldierungsmasse zur Verfügung steht, d.h. dass die so stillgelegte Menge nicht mit der Mehrmenge von Überlieferern verrechnet wird.
Dass dies umsetzbar ist, wenn ein entsprechender politischer Wille besteht, wurde nicht nur in einem Rechtsgutachten bestätigt, sondern auch durch die EU-Kommission anlässlich ihrer jüngst vorgestellten Milchmarktanalyse. „Wir erwarten eine positive Unterstützung dieses marktwirtschaftlichen Ansatzes, der zudem keinen Euro Steuergeld kostet“, appelliert der BDM-Vorsitzende an alle Marktpartner.


Um den Milcherzeugern die Angst vor Repressalien durch die Molkereien zu nehmen, werden die Namen der teilnehmenden Milcherzeuger erst bekannt gegeben, wenn sich auch Molkereien und Politik durch ihre Unterschrift bis zum 30. September bereit erklärt haben, an dieser Marktentlastung mitzuwirken.


Original Artikel: www.bdm-verband.org

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{7. August 2009}   Milchpreis auf Rekordtief

Berlin (dpa) – Der Milchpreis ist auf ein Rekordtief gesunken. Der Preis, den die Bauern von den Molkereien bekommen, lag im Juni/Juli nach Expertenschätzung nur noch bei 21,8 Cent pro Liter. «Das ist ein historisches Tief», sagte der Leiter für den Bereich Milch bei der Agrarmarkt-Informations-GmbH (AMI), Reinhard Schoch, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Im Mai hatten die Bauern noch etwa 22 Cent erhalten. Dabei handelt es sich um einen bundesweiten Durchschnittspreis. Die Milchbauern leiden seit mehreren Monaten unter extrem niedrigen Preisen. Daher fordert der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, einen Teil der Produktion stillzulegen.

Original Artikel: Land & Forst

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{6. August 2009}   Aigner will mehr Hilfe für die Milchbauern

Angesichts der andauernden Krise am Milchmarkt fordert Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) von der EU-Kommission mehr Hilfe für Milchbauern. Mit sieben Kollegen aus europäischen Ländern schrieb sie, laut Deutscher Presse-Agentur, einen Brief an EU-Agrarkommissaron Mariann Fischer Boel.

Aigner weißt darauf hin, dass die bisherigen Hilfen bei weitem noch nicht ausreichenen würden. Die EU sollte deshalb eine vorübergehende Erhöhung der Mindestpreise für Milch prüfen. Zusätzlich müssten die Exporthilfen für Butter, Milchpulver und Käse müssten steigen.

moneshine @ 19:10 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft taggedbutter, EU, fischer boel, Ilse Aigner, käse, Landwirtschaft, Milch, milchpreis, milchpulver Kommentar schreiben »


{5. August 2009}   AMI und ZMB kooperieren bei Milchmarktberichten

AMI und ZMB kooperieren bei Milchmarktberichten

BERLIN. Die angestrebte Kooperation zwischen der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) und der vom Milchindustrie-Verband (MIV) getragenen Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH (ZMB) ist in trockenen Tüchern.

Die beiden Organisationen, die nach dem Aus für die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) entstanden sind, gaben am Dienstag eine Zusammenarbeit beim Vertrieb von Marktberichten bekannt, mit der Doppelarbeit vermieden werden soll. Die Marktberichte für Milch werden laut MIV-Angaben in Zukunft aus Berlin auch im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der AMI über deren Informationskanäle angeboten. Die der ZMB angeschlossenen Unternehmen beziehungsweise deren Verbände, wie der Milchindustrie-Verband, werden unmittelbar über die ZMB bedient.

Alle anderen interessierten Kreise wie Verbände und Presse können das Informationsangebot über die AMI per Internet direkt beziehen. Als verbindendes Element der Zusammenarbeit wird eine Überkreuzbeteiligung der beiden Gesellschaften angestrebt. Somit gibt der Milchindustrie-Verband laut eigenen Angaben Anteile der ZMB an die AMI ab. Auch andere Verbände wollen sich dem MIV zufolge an der ZMB beteiligen. Fachlich steht die ZMB unter der Leitung der ehemaligen ZMP-Abteilungsleiterin Monika Wohlfarth. Bei der AMI ist der ZMP-Milchexperte Reinhard Schoch für den Milchbereich verantwortlich. Bei der ZMP war Schoch zwischenzeitlich unter anderem für den Milchpreisvergleich zwischen den Molkereien verantwortlich. Unter anderem solcher Preisvergleiche dürfte sich die AMI künftig mit eigenen Produkten widmen, während die ZMB mit ihrer Nähe zum MIV hier Distanz wahrt.

Original Artikel: Land & Forst

moneshine @ 13:20 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft taggedami, berichte, Landwirtschaft, Milch, milchmarkt, miv, zmb, zmp Kommentar schreiben »


{2. August 2009}   Michael Jackson Dance Tribute Flashmob am 8.8.09

Wann: Samstag, 8.8.2009, 16Uhr
Wo: Rathausmarkt Hamburg (Treffpunkt direkt vor’m Rathaus)
Was: 1 Minute Choreografie – Es steigen aber alle nacheinander ein.

FLASHMOB-COMMUNITY HAMBURG

moneshine @ 17:30 [gespeichert unter Daily news, Mone's taggedflashmob, flashmob hamburg, Hamburg, michael jackson, rathausmarkt 1 Kommentar »


{2. August 2009}   Anbieter von Frischmilch & Co

Anbieter von Frischmilch & Co

Auf dieser Seite finden Sie Produzenten und Händler, welche frische Milch anbieten. Die gierigen Supermarktketten ersetzten bei Nacht und Nebel die Frischmilch mit ESL-Milch und verpassten somit einem der letzten natürlichen Lebensmittel fast den Todesstoß. Aber ein paar gallische Dörfer, Höfe und Vermarkter wehren sich Lachanfall. Diese Seite möchte Ihnen Bezugs- und Herstellerquellen ESL-freier Milch aufzeigen.

Jeder ist eingeladen, diese Liste zu vervollständigen. Einfach die Adresse eintragen. Von der Kuh Elsa bis zum Laden.

Für den Eintrag ist KEINE Registrierung/Anmeldung erforderlich. Das ist eine Privatinitiative. Es entstehen keine Kosten für den Eintrag.

Anbieter von Frischmilch & Co


moneshine @ 15:45 [gespeichert unter Allgemein, Landwirtschaft taggedanbieter, esl, Frischmilch, höfe, Milch, vorzugsmilch Kommentar schreiben »


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      …M.A.N-Feeling! Und ich bin schon wieder viel zu spät dran! Aber wer will sich schon wieder mit einer grünen Oma-Decke zudecken – also warten, bis meine Decke trocken ist – oh wei… das gibt Ärger, wenn uns deshalb die anderen Rübenkutscher „überrunden“!
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