
Unbekannte Person gibt sich als Kammermitarbeiterin aus
Pressemitteilung vom 09.12.2009
Die am 1. Dezember 2009 an Landwirte ausgezahlte Betriebsprämie weckt allem Anschein nach das Interesse von Trickbetrügern. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtet von einem Fall, bei dem sich eine Person telefonisch als Mitarbeiterin der zuständigen Bewilligungsstelle ausgegeben hat. Die Anruferin gab vor, dass der Antrag des angerufenen Landwirts fehlerhaft sei und er zu viel Geld erhalten habe. Damit das Problem schnell, unbürokratisch und ohne Strafabzug (Sanktionen) behoben werden könne, solle die Betriebsprämie schnellstmöglich vollständig auf ein von der Anruferin genanntes Konto überwiesen werden. Der korrekte Betrag würde in Kürze zurück überwiesen.
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen rät dringend davon ab, in einem solchen oder ähnlichen Fall Geld zu überweisen! Sie weist darauf hin, dass Rückforderungen ausschließlich in Form eines schriftlichen Bescheides erfolgen. An Landwirte, die telefonisch zur Rückzahlung ihrer Betriebsprämie aufgefordert werden, ergeht die Bitte, zum Schein auf den Anruf einzugehen und alles Wichtige, besonders Namen und Bankverbindung, zu notieren und umgehend der Landwirtschaftskammer und/oder der Polizei mitzuteilen.
Sollte eine Überweisung bereits veranlasst worden sein, ist sofort Kontakt mit der Bank aufzunehmen, um den Transfer – falls noch möglich – zu stoppen. Die Bank kann außerdem prüfen, ob das Konto des Empfängers mit Hinweis auf Betrugsverdacht gesperrt werden kann.
Hintergrundinformation: Seit dem 1. September 2009 werden bei Überweisungen nur noch die Kontonummer und die Bankleitzahl geprüft. Der Name des Empfängers wird nicht mehr abgeglichen. Eine Überweisung mit Empfänger „Landwirtschaftskammer“ würde also trotzdem auf dem Konto des Trickbetrügers ankommen. Bei selbst veranlassten Überweisungen ist ein Zurückholen des Geldes grundsätzlich nicht möglich, es sei denn, der falsche Adressat stimmt zu. Wenn der Transfer an die Empfängerbank noch nicht erfolgt ist, kann unter Umständen die Transaktion noch gestoppt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Empfängerkonto zu sperren. Hierzu muss man sich sofort mit seinem Verdacht auf Trickbetrug bei seiner Bank melden.
Originalartikel: LWK Niedersachsen
Bauern zunehmend auf den Barrikaden – Landvolkverband verhandelt
Bisher werden 70 Cent pro verbautem Quadratmeter geboten – ohne „Eilzuschlag“.
Von Carsten Weede
Buchholz.Das bisher größte Bauvorhaben in der Geschichte des Landkreises Harburg sorgt auch für große Aufregung: Der geplante Bau der Norddeutschen Erdgasleitung (NEL), die mit einem Rohrdurchmesser von 1,40 Meter auf einer Länge von 80 Kilometern von Tespe bis Heidenau quer durch den Landkreis Harburg verlaufen soll, stößt bei vielen Landwirten auf massive Ablehnung.
„Viele Landwirte sorgen sich um ihre Betriebsentwicklung. Sie befürchten, dass neue Bauprojekte im Bereich der Trasse in Zukunft ebenso ausgeschlossen sind wie betriebliche Erweiterungen“, sagt Ernst Stinshoff von der Landwirtschaftlichen Unternehmensberatung Harburg (LUH) in Buchholz. Wo die Trasse verläuft, wäre beispielsweise der Bau von Biogas- und Windkraftanlagen oder Ställen unmöglich. Auch beim Tiefpflügen oder in Spargelanlagen drohten Beeinträchtigungen durch dieErdgasleitung. „Die Landwirte verlangen zu Recht, dass sie für dauerhafte Nutzungsbeschränkungen im Bereich der Trasse ebenso angemessen entschädigt werden wie für Bodenschäden, die beim Bau entstehen“, sagt Agrar-Ingenieur Stinshoff.
Über eine solche „angemessene“ Entschädigung verhandelt der Landvolkverband im Auftrag der bäuerlichen Grundeigentümer mit dem Energieversorger E.on Ruhrgas. E.on will die neue Erdgasleitung quer durch den Norden verlegen – von Stralsund bis ins Ruhrgebiet. In Niedersachsen verläuft die Trasse auf einer Länge von 193,5 Kilometer durch die Landkreise Harburg, Lüneburg, Rotenburg, Verden und Diepholz. Betroffenen sind Hunderte von Landwirten, deren Grund und Boden für den Leitungsbau benötigt wird.
„Viele Grundeigentümer lehnen den Bau der Leitung ab“, sagt der Stellvertretende Geschäftsführer des Landvolkverbandes in Buchholz, Werner Maß. „Wir vertreten die Interessen der Grundeigentümer und nicht die des Gaskonzerns“, reagiert Maß auf öffentliche Beschwerden des Energieversorgers über mangelnde Kooperationsbereitschaft des Landvolkverbandes.
Eine Gasleitung derartigen Ausmaßes werde bleibende Schäden am Grundstück verursachen, die die Bewirtschaftung, die Ertragsfähigkeit und den Wert des Grundstückes dauerhaft erheblich beeinträchtigen. „Wir brauchen eine sichere vertragliche Regelung für Folgeschäden“, betont Maß.
E.on biete bisher einen Euro pro Quadratmeter an – darin enthalten sei bereits ein „Eilzuschlag“ von 30 Cent, den Bauern erhalten, die die Verträge kurzfristig unterschreiben. Bei einer Arbeitsbreite von zehn Metern kann ein Bauer rein rechnerisch von 1000 Euro Entschädigung ausgehen, wenn die Gasleitung auf einer Länge von 100 Metern über seinen Boden verläuft.
Original Artikel: HAN
Madrid – Zehntausende von Bauern aus ganz Spanien haben für höhere Agrarpreise demonstriert. |
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Original Artikel: Proplanta
Schwer verletzte Gänse einfach totgeknüppelt
19. November 2009, 06:00 Uhr
Immer mehr grausige Details zum Lebendrupf-Skandal in dem Wistedter Gänsemastbetrieb Schwerk werden bekannt. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Betriebes berichtet der Harburger Rundschau, was er dort erlebt hat.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA Lebendrupf bei Gänsen
Foto: VIER PFOTEN/R&D
Wistedt/Königsmoor. Jan (Name der Redaktion bekannt) erzählt: „Den Gänsen auf der Farm wurden die Federn an den Rupfmaschinen bei lebendigem Leib vom Körper gerissen. Bei dieser Prozedur wurden den Gänsen auch ganze Hautfetzen vom Leib gerissen. Danach setzten die Rupfer die Tiere wieder auf die Weiden. Schwer verletzte Gänse wurden Tage später einfach totgeknüppelt. Und diese Prozedur ist jedes Jahr wiederholt worden.“
Seit Tierschützer von „Vier Pfoten“ die tierquälerischen Praktiken in dem Betrieb der Familie Schwerk im Juli aufgedeckt hatten, ermittelt die Stader Staatsanwaltschaft wegen Tierquälerei. Staatsanwalt Kai Thomas Breas: „Vor etwa zwei Wochen haben wir dort eine Durchsuchung durchgeführt und dabei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, das wir jetzt auswerten.“ Zum aktuellen Stand der Untersuchungen will Breas nichts sagen – aus ermittlungstaktischen Gründen.
Jan erzählt von den brutalen Praktiken, die in dem zweitgrößten Gänsemastbetrieb Deutschlands jahrelang an der Tagesordnung waren. Mehrere Jahre arbeitete er bei den Schwerks und hatte Einblick in die meisten Betriebsbereiche. Er selbst habe sich immer geweigert, bei dem Lebendrupf mitzumachen, habe ihn aber mehrfach beobachtet, so Jan. „Wenn Ende Juni die Legeperiode der Zuchtgänse zu Ende war, wurden die vier Rupfmaschinen auf die Wagen geladen und zu den Weiden gefahren. Vier bis fünf Kollegen wurden zum Rupfen abgestellt. Der Auftrag kam immer vom Vorarbeiter“, und der habe seine Anweisungen aus dem Büro von Seniorchef Manfred Schwerk und seinen beiden Söhnen Manfred und Rudolf bekommen. Jan: „50 bis 100 Gänse wurden in ein Gatter getrieben. Zwei Männer standen dann im Gehege und haben die Gänse einzeln hinaus gereicht. Die Rupfer haben die Tiere dann von hinten an den Flügeln gegriffen und mit der Brust an die rotierenden Scheiben der Rupfmaschinen gedrückt. Manchen Gänsen wurden dabei die Knochen gebrochen. Die Tiere haben laut geschrien. Dieses Schreien war furchtbar. Das habe ich heute noch in den Ohren. Anschließend warfen die Rupfer die völlig benommenen Tiere zurück auf die Weide. Wenn wir später fütterten, sahen wir die teilweise schwer verletzten Tiere auf dem Boden sitzen. Das Rupfen auf den Weiden war von den Feldwegen aus gut zu sehen.“ Der Lebendrupf sei nicht nur im Betrieb, sondern im ganzen Ort bekannt gewesen.
Das Rupfen aller Tiere habe etwa drei Wochen gedauert. Die Maschinen seien auch in den Betriebshallen eingesetzt worden. Jan: „Die in Säcken eingesammelten Daunen wurden dann in den Bruträumen zwei Wochen lang getrocknet, bevor sie ausgeliefert werden konnten.“ Wusste er, dass diese Praxis gegen das Tierschutzgesetz verstößt? Jan: „Logisch. Aber wir alle hatten Angst davor, unsere Arbeit zu verlieren. Deswegen hat niemand von uns etwas gesagt.“ Wer konnte, habe sich vor dem Rupfen gedrückt. Bis zu 1,8 Tonnen Federn seien so jedes Jahr bei rund 15 000 gerupften Tieren zusammengekommen. Mit dem Lkw seien die getrockneten Daunen nach Süddeutschland transportiert worden, er selbst sei einmal mitgefahren. Etwa 20 bis 30 Euro bringe ein Kilo Gänsedaunen ein – bis zu 50 000 Euro pro Lkw-Ladung.
Im Sommer rechtfertigte Manfred Schwerk gegenüber dem von den Tierschützern eingeschalteten Kreisveterinäramt den Lebendrupf mit einer „einmaligen medizinischen Maßnahme“, die männlichen Tiere hätten an einem Befall gelitten. Der Landkreis Harburg schaltete die Staatsanwaltschaft Stade ein. Das Veterinäramt des Kreises war in diesem Zusammenhang wegen angeblich zu lascher Kontrollen in dem Betrieb in die Kritik geraten. Auch Betriebskontrollen durch das Kreisveterinäramt hat Jan nach eigenen Angaben zweimal miterlebt. Plötzlich habe es geheißen, in wenigen Tagen finde eine Kontrolle statt. „Mit einem Mal war großes Putzen angesagt“, erzählt Jan. „Das war wie bei der Bundeswehr zum Spindappell. Bei der Kontrolle sind die Tierärzte dann über den Hof gegangen und haben kurz mal in die Hallen geschaut, dann verschwanden alle zusammen im Büro.“ Jan und seine Kollegen hätten die Anweisung erhalten, „im Hintergrund zu bleiben und die Klappe zu halten, während die Tierärzte auf der Farm waren“, sagt er. Was auf diesem Hof mit den Tieren geschehen sei, sei unmenschlich gewesen.
Ortiginal Artikel: Hamburger Abendblatt
Grünlandmilchprogramm problematisch
„Schweinegrippe“, ein irreführender Begriff – Kein Hinweis auf Übertragung durch Schweinefleisch
„Schweinegrippe“ – über dieses Wort ärgern sich – viele. Zwar hat sich dieser Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt. Doch die Bezeichnung ist irreführend. Die „Neue Grippe“ ist keine Tierseuche.
Bei der „Neuen Grippe“ handelt es sich um eine Humaninfektion, die von Mensch zu Mensch weiter gegeben werden kann, beispielsweise durch Niesen, Husten oder Händeschütteln.Verbraucher können ohne Sorgen vor der „Neuen Grippe“ zum Schweinefleisch und den daraus hergestellten Produkten greifen. Es besteht kein Ansteckungsrisiko durch den Verzehr dieser Erzeugnisse.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Bezeichnung „Influenza A/H1N1 für die Grippe festgelegt. Die EU und das Robert-Koch-Institut in Berlin sprechen von der „Neuen Grippe“.
Lebensmittel und Neue Grippe
Nach Angaben des Bundesinstitutes für Risikobewertungen (BfR) ist bislang kein Fall bekannt, in dem sich ein Mensch über Lebensmittel mit dem Influenza A/H1N1-Virus infiziert hat. Dennoch sollten Verbraucher bei der Zubereitung von Lebensmittel immer auf bestimmte Hygiene-Maßnahmen achten: Beispielsweise sollte bei der Zubereitung von Fleisch eine Kerntemperatur von mindestens 70 Grad Celsius, die mindestens 2 Minuten lang einwirkt, eingehalten werden. Das schützt vor Erkrankungen, die durch Mikroorganismen übertragen werden.
Weitere Informationen:
- Informationen zur Schweinegrippe beim Tier und zur Übertragung des Virus vom Tier auf den Menschen finden Sie auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts: www.fli.bund.de
- Informationen über den aktuellen Stand der Verbreitung der Influenza A/H1N1 finden Sie auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts und der Weltgesundheitsorganisation: sowie
Informationen zur Übertragung des Influenza A/H1N1-Virus zwischen Menschen finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts: www.rki.bund.de - Im Merkblatt „Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt“ hat das BfR weitere Hygiene-Tipps zusammengefasst
- Schweinegrippe: Aktuelle Zahlen und Daten, Ärzte-Zeitung online
…langsam wird’s anstrengend! Hätte ich nur nicht so laut „hier“ gerufen…
Heute eine verdiente Pause für Mone!
…ich will endlich wieder Rübenfahren….
Man, das dauert aber auch!
Gut, wenn man die Mail des DBV noch vorliegen hat – und das man weiss, zu wem die TopAgrar gehört… 
…wenn das KEINE Vorgaben sind…
An die Mitglieder der Internet-Task-Force des DBV und der Landesbauernverbände
Internet-Task-Force | Info-Mail Nr. 01 |
Aufnahme der Arbeit – Tipps und Hinweise
Sehr geehrte Damen und Herren, es ist soweit: die Internet-Task-Force nimmt ihre Arbeit auf. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Bereitschaft zur Mitwirkung. Die Gruppe setzt sich zusammen aus praktischen Landwirten, Mitgliedern, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen des DBV und der Landesbauernverbände mit Interesse an der Nutzung der Online-Medien. Zukünftig wollen wir uns mit Ihrer Unterstützung in verschiedenen Diskussionsforen oder agrarischen Informations-Plattformen im Internet wie z.B. www.landlive.de, www.agrarheute.com oder www.topagrar.com aktiv beteiligen.
Ziel dieser Interent-Task-Force ist es, Diskussionen und Meinungsbildung gegen den Bauernverband frühzeitig zu entdecken, aktiv einzugreifen oder selbst auch Themen positiv zu besetzen. Sie können zum Erfolg dieser Online-Öffentlichkeitsarbeit unmittelbar beitragen, indem Sie regelmäßig mitwirken und dabei eindeutig für den Berufsstand Position beziehen. Was ist zu tun? Sie melden sich als Privatperson (private E-Mail-Adresse, meist mit Pseudonym) in verschiedenen „landwirtschaftlichen“ Foren wie landlive oder topagrar an.
Empfehlenswert sind ebenso nicht-landwirtschaftliche Foren, z.B. bei taz (blogs.taz.de) oder spiegel (forum.spiegel.de/). Sie stöbern regelmäßig in den Foren und Info-Plattformen und erhalten auf diese Weise einen guten Überblick über die Themen und Dynamik der Diskussionen. Wenn Sie dort auf „fragliche, kritische Diskussionen“ stoßen, mischen Sie sich in die Diskussion aktiv ein und machen auf diese Weise indirekt positive Werbung für die Land- und Forstwirtschaft und dessen Berufsverband. Parallel teilen Sie uns diese entdeckten Themen und Diskussionen nach Berlin (mailto: a.scharl@bauernverband.net Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können ) mit. Wir leiten diese Informationen an alle Mitglieder der Internet-Task-Force weiter. Zusätzlich werden wir Sie in gewisser Regelmäßigkeit mit einer Info-Mail über interessante Online-Themen, -Projekte und -Diskussionen informieren.
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Info-Mail Nr. 04 vom 22.05.09 |
Sehr geehrte Damen und Herren, mit der heutigen Mail möchten wir wieder über eine kleine Auswahl an interessanten Foren informieren: www.topagrar.com/index.php?option=com_co…11568&Itemid=519 www.landlive.de/boards/thread/13086/page/3/ forum.spiegel.de/showthread.php?t=7296&page=47
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Mit freundlichen Grüßen….

…ich liebe es… aber müssen es immer gleich 12 Stunden sein!?
Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.
Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen ; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er um sonst sein ; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.
Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.
Yann Arthus-Bertrand.
(Hier Teil 3 von 10 - alle anderen Teile bei Youtube oder der gesamte Film siehe Link unten!)
Ein sensationeller Film…
Home – das ist unsere Erde!
Der Verwaltungsrat von Deere & Company hat kürzlich Investitionen in eine Fabrik und ein Teilezentrum in Russland genehmigt. Der Standort für dieses Projekt befindet sich in unmittelbarer Nähe des internationalen Flughafens von Domodedov, unweit von Moskau. An dem neuen Produktionsstandort soll eine Reihe von Produkten gefertigt werden, einschließlich Traktoren und Erntemaschinen, aber auch Bau- und Forstmaschinen. Gleichzeitig will John Deere einige regionale Depots am Standort Domodedovo konsolidieren, um die Betreuung von Kunden weiter zu verbessern.
Wie Samuel Allen mitteilte, vollzieht John Deere jetzt den ersten Schritt zur Umsetzung seiner Vorhaben in Russland, wie sie das Unternehmen anlässlich des amerikanisch-russischen Gipfeltreffens im Juli 2009 angekündigt hatte: Eine deutliche Ausweitung seiner Präsenz in Russland, das John Deere als wichtigen Markt für Land-, Forst- und Baumaschinen betrachtet. Das jetzt angekündigte Projekt ergänzt die bereits geplanten Investitionen in ein Vertriebs- und Schulungszentrum in der Region Kaluga sowie eine schon seit geraumer Zeit in Betrieb befindliche Fertigungsstätte für Sägeräte in
Orenburg.
„Unsere strategischen Investitionen spiegeln das Vertrauen des Unternehmens in den russischen Markt ebenso wieder wie in die Kompetenz und das Engagement unserer Vertriebspartner und Mitarbeiter sowie in die nationalen und lokalen Behörden, allen voran der Bezirke Kaluga, Orenburg und Moskau“, sagte Markwart von Pentz, Präsident der Sparte Landtechnik & Maschinen für die Rasen- und Grundstückspflege. Sofern die staatlichen Rahmenbedingungen und Marktentwicklung es zuließen, so von Pentz, werde John Deere seine Präsenz an seinen gegenwärtigen Standorten und in anderen Teilen des Landes ausweiten. Insgesamt verfügt das Unternehmen landesweit bereits über mehr als 70 Verkaufsstellen und beschäftigt in Russland zusammen mit seinen Vertriebspartnern nahezu 2.000 Mitarbeiter.
Original Artikel : Land&Forst
Vorankündigung: Ropa präsentiert euro-Maus 4 erstmals auf der Agritechnica 2009
Ropa hat eine neue Generation des selbstfahrenden Reinigungsladers für Zuckerrüben mit neuartigem und breiterem Aufnahmekonzept entwickelt. Abhängig vom notwendigen Reinigungsbedarf kann von der Fahrerkabine aus die Intensität und die Dauer der Reinigung variabel angepasst werden.
Zu den Highlights der euro-Maus 4 von Ropa gehört die Anpassung der Reinigungsintensität im Aufnahmesystem durch variable Anpassung der Reinigungsstrecke. Sind die Rüben sauber gerodet und haftet nur wenig Erde an, so kann der „Mausführer“ aus der Kabine einen kürzeren Reinigungsweg in der Aufnahme vorwählen; bei erhöhtem Reinigungsbedarf kann der lange Reinigungsweg vorgewählt werden und die Zuckerrüben werden effizient gereinigt. Diese angepasste Reinigung spart Kraftstoff, mindert die mechanische Beanspruchung der Rübenoberfläche und steigert die Verladeleistung. Ein im Terminal der hebbaren Kabine integriertes Anwendungsmanagement mit Durchlaufwaage und Tranpsondersystem wird den Mausführer entlasten.
Das neue Aufnahmekonzept für deutlich breitere Rübenmieten ist ideal für den Einsatz auf großen Feldern mit nur kleinem Vorgewende zur Mietenanlage. Bei langen Feldlängen hatten bislang viele rübenanbauende Betriebe Probleme, den Rübenertrag in einer 8 Meter breiten Miete am Vorgewende zu platzieren. Durch die neue über 10 Meter breite Walzenaufnahme können laut Ropa pro Laufmeter um über 50 Prozent mehr Zuckerüben gelagert werden.
Die Ropa euro-Maus 4 wird über einen neuen und optimierten Grundrahmenaufbau verfügen, der durch seine Offenheit Erdaufbau auf der Maschine verhindern soll. Doch auch das Herz der Maschine wurde überarbeitet: Zukünftig wird ein kraftstoffsparender, schadstoffarmer Mercedes Dieselmotor mit Abgasnorm Euro III B, Ad-Blue Technologie, 240 kW und 1300 Nm die euro-Maus 4 antreiben, was für den Anwender weniger Kraftstoffverbrauch pro Tonne gereinigter und verladener Rüben bedeutet.
Die neue euro-Maus 4 läuft derzeit noch getarnt im Testeinsatz, deshalb wollte uns Ropa noch keine Bilder für die Veröffentlichung zur Verfügung stellen. Wie die Maus aussehen wird, bleibt bis zur Agritechnica 2009 ein Geheimnis. Ein Besuch auf dem Messestand wird Licht ins Dunkel bringen, die Bilder werden wir dann veröffentlichen.
Die neue euro-Maus 4 und weitere Neuheiten präsentiert Ropa auf der Agritechnica 2009 in Halle 2, Stand C 16.
Gesamter Artikel: Landtechnikmagazin
Merkel plant Spitzengespräch zu Milch
So ein mehr als 150 000 Euro teures 200-PS-Ackerfahrzeug für den modernen Landwirt steckt voller Technik und Elektronik.
Jochen Gipp bei Schlichting Landmaschinen in Marxen
Foto: Anima Berten
Marxen. Darf ich mal? Die Antwort lautete „Ja“, und so saß ich schon kurze Zeit später bei der Firma „Schlichting Landmaschinen“ in Marxen selbst am Steuer eines modernen Traktors vom Typ John Deere 7530 Premium, Baujahr 2009, neueste Version. Auf den Geschmack gebracht hatte mich ein Traktorentest der Niedersächsischen Landwirtschaftskammer in Oldenburg. Zehn Traktoren der 140 PS-Klasse hatten die Agrarexperten unter die Lupe genommen, um Bauern Empfehlungen geben zu können, welcher Traktor für ihre Bedürfnisse der Beste ist. Für Stadtmenschen gibt es dabei viel einfachere Fragen zu beantworten – nämlich, wie fährt sich so ein Koloss und was kann der alles?
Dipl.-Ing. Michael Kopka (38), Spezialist für Agrarmanagementsysteme und Erntemaschinen bei Schlichting, fällt ein kurzes Vergleichsurteil zu modernen Traktoren und handelsüblichen Autos: „Autos sind Knackwurst“, meint er trocken, „so ein Traktor ist dagegen ein Hightech-Produkt.“ Mit GPS-Navigationsgerät an Bord könnte er beispielsweise bis auf zwei Zentimeter genau Furchen über den Acker ziehen. In Zukunft könnte der Bauer zu Hause bleiben und den Trecker allein ackern lassen. Noch ist das nicht erlaubt.
Mich beeindruckt zunächst einmal die Größe des 7530 Premium. Seine Hinterreifen von 1,95 Meter Durchmesser und 71 Zentimeter Breite (Stückpreis etwa 3000 Euro) ragen mir über den Kopf, nach dem Aufstieg über vier Stufen in die Fahrerkabine, Sitzhöhe zwei Meter, führt der Blick ins Unbekannte. Das Lenkrad ist als ein solches noch zu identifizieren. Die Pedalerie gibt mir hingegen mit zwei Bremspedalen Rätsel auf. Gut, dass Kopka auf dem kleinen Beifahrersitz Platz genommen hat und ansagt, was zu tun ist. Der 200 PS starke Sechszylinder-Reihendieselmotor läuft relativ ruhig und leise, das stufenlose Automatikgetriebe reagiert auf Vorwärts- und Rückwärtsbefehl, treibt Vorder- und Hinterräder hydraulisch an, Drehzahlmesser und Tachoanzeige sind auf einem Digitaldisplay untergebracht. Die vielen Hebel und Schalter rechts neben dem Sitz sollten mich nicht weiter interessieren, sagt Kopka, damit ließen sich Anbauteile wie Frontlader, Pflug oder Kraftheber steuern. Die Klimaautomatik in der Kabine sorgt für angenehme Temperaturen. Abfahrt. Kein aufheulender Motor beim Gasgeben. Die Automatik regelt das. Und schon nach kurzer Zeit ist die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht. Die wulstigen Reifen federn unter den acht Tonnen Last des Traktors auf und ab. Der Schwingsitz des Fahrers federt ebenso und die elektronisch gesteuerte hydraulische Lenkung vermittelt wenig spürbaren Kontakt zur Fahrbahn. Der Tritt auf die Bremse – beide Pedale sind zusammengeschaltet, lassen sich nur bei Bedarf links und rechts trennen – sorgt für raschen Stillstand. Blicke in die großen Rückspiegel, Blinker, Rückwärts-Fahrstufe, Wende, Vorwärtsfahrt. Die hydraulische Lenkung lässt sich auch im Stand kinderleicht drehen. Und der Rückweg mit Tempo 50 sorgt schon für Gewöhnungseffekte. Das schwammige Fahrgefühl wirkt bereits weniger störend. Am Ziel angekommen, Anhalten, Motor aus. Im Gelände muss ein solcher Traktor wirklich ein Alleskönner sein. Aber auf der Straße verlasse ich mich lieber auf mein Auto. Auch wenn es im Gesamtvergleich „Knackwurst“ sein mag.
Was kostet denn ein John Deere, Typ 7530 Premium“? Ohne Navigation gut 130 000 Euro plus Mehrwertsteuer. Mit Navigation bis zu 40 000 Euro mehr. Mit Common Rail Direkteinspritzung und Filtertechnik erfüllt der Dieselmotor alle aktuellen Abgasvorschriften. Der Tank fasst 395 Liter Kraftstoff. Das reicht für einen harten Arbeitstag. Laut Werbung zählt er zu den sparsamsten Traktoren. John Deere gilt als größter und umsatzstärkster Landmaschinenhersteller der Welt – Produktpalette vom Rasenmäher für 500 Euro bis zum Häcksler für 400 000 Euro. Das US-Unternehmen hatte 1956 die Aktienmehrheit an dem deutschen Traktorenhersteller „Heinrich Lanz AG Mannheim“ (berühmt durch den Lanz Bulldog) übernommen. Heute stellt das Werk jährlich etwa 40 000 John Deere-Traktoren der 80 bis 200 PS-Klasse für den weltweiten Markt her. Etwa 90 Prozent werden exportiert. In den USA baut John Deere Großtraktoren der 200 bis 600 PS-Klasse. Schade, dass diese Giganten in Marxen nicht für eine Probefahrt zur Verfügung standen.
Original Artikel: Hamburger Abendblatt
Milchstreik Belgien (grève du lait belgique) AKTION 16/09/09 CINEY
Was? NEIN , ich habe doch nichts gegen Fendt…, aber mit einem John Deere wäre das nicht passiert! =)
Gewerbliche Biogasanlagen: Transport mit Führerschein T möglich
Der Transport gewerblicher Biomasse vom Feld zur weiteren Verwendung ist mit der Fahrerlaubnisklasse T möglich. Das hat nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes (DBV) das Bundesverkehrsministerium jetzt klargestellt. Diese Fahrerlaubnis gilt für Zugmaschinen für land- und forstwirtschaftliche Zwecke.
In der Vergangenheit war es laut DBV immer wieder zu unterschiedlichen Auslegungen durch die Kontrollbehörden gekommen, ob der Transport von Biomasse beispielsweise für gewerbliche Biogasanlagen der Fahrerlaubnisklasse T oder der Fahrerlaubnisklasse C/CE (Lkw) bedarf. Auf Druck des Berufsstandes und der in dieser Sache beratend zur Seite stehenden Landwirtschaftskammer Niedersachsen habe das Bundesverkehrsministerium nun endlich bestätigt, dass solche Transporte unabhängig vom Güterkraftverkehrsgesetz mit der Fahrerlaubnisklasse T möglich seien.
Nun sei die von Behörden vertretene paradoxe Ansicht vom Tisch, dass für den Transport von Silomais zur Fütterung von Kühen ein anderer Führerschein erforderlich sei als für Silomais zur Fütterung von Bakterien in Biogasanlagen. Der DBV begrüßte ausdrücklich diese Klarstellung sei- tens des Bundesverkehrsministeriums. Damit sei endlich ein kleines Stück Rechtssicherheit im ansonsten sehr komplexen Themenfeld der landwirtschaftlichen Transporte erfolgt.
Original Artikel: TopAgrar




